sportfest der Jugendfeuerwehren : Riesengaudi auf Festwiese in Kukuk

Versorgung: Viele helfen dabei.
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Versorgung: Viele helfen dabei.

17 Mannschaften aus zehn Jugendfeuerwehren beteiligten sich am Sportfest. Den Wanderpokal verteidigte Goldberg vor Dobbertin, zwei Dabeler Teams und Hohen Pritz.

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07. Juni 2016, 21:00 Uhr

Die Festwiese war komplett belegt bis an den Klein Pritzer See heran: An acht Stationen wetteiferten am Sonnabend Mädchen und Jungen von zehn Jugendfeuerwehren um Bestzeiten oder Punkte. Für das Sportfest, das der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Pritz zum fünften Mal hier veranstaltete, bietet das Areal in dem kleinen Ortsteil ideale Bedingungen. Und als Zugabe spielte das Wetter ebenso klasse mit.

Neben den Gastgebern hatten Borkow, Dabel und Hagenow schon am Vorabend ihre Zelte aufgeschlagen, eine Premiere bei dem Feuerwehrsportfest. Es wurde Volleyball und Fußball gespielt, gegrillt; am Lagerfeuer klang der Abend aus. „Es war eine super Stimmung. Und wir konnten alles für den nächsten Tag vorbereiten, ganz entspannt“, sagt René Pfalzgraf, Wehrführer der FFw Hohen Pritz.


Dabel und Hohen Pritz mit drei Mannschaften


Auftakt zum Sportfest ist ein Laufwettbewerb in drei Altersklassen, von sechs bis neun, zehn bis 13 und 14 bis 17 Jahre. Entsprechend unterschiedlich auch die Streckenlänge zwischen 500 und 1500 Metern. Hier werden die sportlichsten Einzelkämpfer gesucht, bevor die Mannschaften antreten. „Ein Team besteht aus sechs Startern. Dabel und Hohen Pritz stellen jeweils drei Mannschaften, andere zwei“, erklärt Pfalzgraf. Das ergibt die stattliche Zahl von 17 Teams. Jedes bekommt nach dem Altersdurchschnitt Startpunkte, damit die Kleinen nicht benachteiligt sind. Dann geht es nach Leistung an ganz unterschiedlichen, originellen Stationen. „Fitness sollten Feuerwehrleute mitbringen, aber hier steht der Spaß im Vordergrund“, sagt der Wehrführer.

Beim Kistenstapeln haben sich die Goldberger mit 14 an die Spitze gesetzt. „Das fühlt sich ganz schön schief an“, kommt es vom Stapler, als er sich die zehnte Kiste reichen lässt. Die flotten Sprüche von der Seite hört er am besten gar nicht. Doch passieren kann nichts, mit Gurt und Seil, das wie bei einem Flaschenzug über die Drehleiter der FFw Sternberg gelegt ist, wird jeder Teilnehmer gesichert.


Höhenretter passend am Kletterturm


Das gilt genauso am Kletterturm, zum vierten Mal bei dem Sportfest und wieder Attraktion. Wer ganz oben anschlägt, erhält fünf Punkte, in der Mitte drei. „Das war super“, sagt Christian Harm, als ein Steppke aus Hohen Pritz wieder auf dem Boden steht – volle Punktzahl. Harm ist Mitglied im Förderverein und betreut mit den Feuerwehrleuten Alexander Wolf und Timo Mohr diese Station. Letzterer fühlt sich hier so richtig in seinem Element, er ist einer der drei Hohen-Pritzer Blauröcke, die für Höhenrettung ausgebildet sind und bei einer Gefahrensituation im Windpark, aber auch auf Kirchtürmen oder Hochhäusern helfen können.

Für Wehrführer René Pfalzgraf ist es „erstaunlich, dass sich so viele einbringen“, Spendengelder sammeln, das Sportfest mit vorbereiten und jetzt bei der Betreuung helfen“, neben den Mitgliedern von Förderverein und Feuerwehr auch zahlreiche Eltern und Einwohner, die keinem von beiden angehören. „Sonst wäre so was Großes nicht möglich.“ Bürgermeister Jan Kessel sieht das genauso, freut sich über die rührige Feuerwehr in der Gemeinde „und dass jeder seine Ideen einbringt und alle an einem Strang ziehen“.

Den Wanderpokal vereidigt die Jugendwehr Goldberg vor Dobbertin, Dabel II, Dabel I und Hohen Pritz II.

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