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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. August 2017 | 19:44 Uhr

Thurow : Riesenbärenklau weiter auf dem Vormarsch

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Vor-Ort-Termin mit Vertretern von Sternberger Ordnungsamt und Brüeler Bauhof

„Obwohl in der SVZ vergangenes Jahr auf die Verbreitung und Gefährlichkeit des Riesenbärenklaus wegen der fototoxischen Wirkung hingewiesen wurde, ist er in Thurow weiter auf dem Vormarsch“, macht Renate Reinbothe aus Thurow aufmerksam und fragt, „warum sich diese Pflanze weiter vermehren darf und die Behörden zuschauen“.

Der Brüeler Bauhofsleiter Norbert Krienke bestätigt auf SVZ-Nachfrage, dass auf dem Lehmberg in Richtung Keezer See sich die Pflanze aus dem Kaukasus weiter auszubreiten scheint. Er kenne drei Stellen, an denen Riesenbärenklau wachse, habe darüber auch die Sternberger Verwaltung in Kenntnis gesetzt und sich am Mittwoch mit Eric Frank vom Sachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr, Gewerbeamt, Bußgeld dann vor Ort über das Ausmaß informiert.

„Die Standorte befinden sich nicht nur auf gemeindlichen, sondern auch auf privaten Flächen“, erklärt Frank gegenüber SVZ. „Einfaches Abmähen reicht nicht aus, zudem müssen bei der Bekämpfung des Riesenbärenklaus Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden“, sagt er. Er werde sich in der Sache mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock in Verbindung setzen, erklärte Eric Frank. Wer im Amtsbereich Sternberger Seenlandschaft Stellen kennt, an denen diese Pflanze wächst, könne dies dem Ordnungsamt melden. Grundstückseigentümer, die sich diesbezüglich in den Vorjahren an das Amt gewendet hatten, haben Infomaterial über den Umgang mit der Pflanze erhalten. Bekannt sind Vorkommen u.a. auch in den Gemeinden Kuhlen-Wendorf und Kloster Tempzin.

Wie SVZ informierte, ist die aus dem Kaukasus kommende Pflanze mit vielen negativen gesundheitlichen Aspekten behaftet: Dazu gehören Rötungen und Entzündungen der Haut durch Kontakt mit der Pflanze bis hin zu heftigen Verbrennungen durch den Pflanzensaft; aber auch Atemnot und Bronchitis durch den bloßen Aufenthalt an sonnigen Tagen in Pflanzennähe.

 


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erstellt am 01.Jul.2016 | 12:00 Uhr

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