Sternberg : Rettungswache braucht neues Haus

<p>Die  Rettungswache soll in Sternberg umziehen. </p>

Die  Rettungswache soll in Sternberg umziehen.

Der Bauausschuss der Sternberger Stadtvertretung befürwortet eine Voranfrage vom DRK-Kreisverband Parchim.

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31. März 2016, 05:00 Uhr

Der Zustand des Gebäudes gebietet „großen Handlungsbedarf“, sagt Bürgermeister Jochen Quandt. Es geht um den Zweigeschosser in der Karl-Marx-Straße, in dem die Rettungswache des DRK untergebracht ist. „Weit vor der Wende gebaut, um den Dreh wie die Poliklinik“, habe der Baugrund nahe dem Hang zu Problemen geführt. „Es ist geprüft worden, was man dort machen kann. Danach bliebe nur ein Abriss und Neubau“, erklärt Quandt. In dem Zuge sei ein neuer Standort überlegt worden. Es handele sich um die freie Fläche an der Ampelkreuzung Mecklenburgring, wo zuletzt das Freizeitzentrum sein Domizil hatte, davor die Station junger Techniker und noch früher nach dem Krieg die erste Kindereinrichtung Sternbergs. Für diese städtische Fläche gibt es eine Bauvoranfrage des DRK-Kreisverbandes Parchim, sagte der Bürgermeister auf SVZ-Nachfrage. Der Bauausschuss der Stadtvertretung hatte sich damit befasst und „wohl wissend um die bauliche Situation“ an jetziger Stelle „eindeutig“ für den „logistisch günstig“ gelegenen neuen Standort ausgesprochen. Die Stadt sei beim gemeindlichen Einvernehmen beteiligt.

Die Fläche in der Karl-Marx-Straße, die dem DRK gehört, soll beräumt und dort ein Neubau für andere soziale Dienste errichtet werden. Für die Stadt sei wichtig, dass zum einen die Rettungswache in Sternberg erhalten und zum anderen am jetzigen Standort „keine brach liegende Ruine“ zurück bleibe, sondern eine Nachnutzung erfolge, so Quandt. Die Stadt sei jedoch nur „ein Rädchen“ in dem Verfahren. Habe sie ihr gemeindliches Einvernehmen erteilt, befassten sich der Landkreis und weitere Behörden mit dem Vorhaben.

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