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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

13. Dezember 2017 | 19:49 Uhr

Sternberg : Reise durch Europas Hauptstädte

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Doris Fichelmann hat die Sozialstation in Sternberg mit aufgebaut und beantwortet heute unsere 20 Fragen zum Wochenende.

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2014 | 16:53 Uhr

Am Ende unserer 20 Fragen zum Wochenende wollen wir immer wissen, wem wir die noch stellen sollten. Da kam auch dieser Vorschlag: Doris Fichelmann.

Denn sie leiste schon so viele Jahre gute Arbeit in der Sternberger Sozialstation.

Die wurde am 16. Dezember 1990 eröffnet, weiß Doris
Fichelmann noch genau, denn sie hat die gemeinsam mit vorherigen Gemeindeschwestern aus der näheren und weiteren Umgebung aufgebaut, seinerzeit unter dem Dach des Kirchkreises.

Die Einrichtung war „ganz wichtig für ältere Menschen“. Fichelmann kannte viele persönlich, denn sie hatte seit 1983 in der Poliklinik gearbeitet und sich um die Diabetis-Betreuung gekümmert, war im Altkreis Sternberg zwischen Kleekamp und Dinnies unterwegs.

Die Sozialstation blieb bis 2004 in kirchlicher Trägerschaft, heute gehört sie zum Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg, bis 2012 von Fichelmann geleitet. Doch sie sei Krankenschwester geworden, um Menschen zu pflegen. Dafür blieb ihr
wegen der ausufernden Büroarbeit immer weniger Zeit, so dass sie die Leitung abgeben wollte. Die wird nun von Warin aus mit wahrgenommen. Die Sternberger Diakonie Sozialstation hat heute 14 Mitarbeiterinnen, die täglich 50 bis 60 Kunden in deren Zuhause unterschiedlich oft betreuen. Und nun beantwortet Doris Fichelmann unsere 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Einen speziellen Lieblingsplatz habe ich nicht. Ich fühle mich in Sternberg sehr wohl, liebe aber auch die Ostseeküste.
Was würden Sie als Bürgermeister in Sternberg sofort ändern?
In Sternberg hat sich in den letzten 25 Jahren sehr viel
getan. Darauf können wir alle stolz sein. Wichtig ist, dass es auch weiterhin einen ständigen Dialog zwischen Stadtvertretung und den Bürgern gibt. Speziell würde ich mir mehr Bänke in der Stadt für die älteren Bürger wünschen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zuhause oder in der Diakonie Sozialstation Sternberg.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Schülerin beim Kartoffelsammeln und Rübenhacken.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Bestimmt für Kleidung.
Was würden Sie gerne können?
Fremdsprachen, vor allem Englisch.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit, Hochmut.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meine vierjährige Enkeltochter. So rief sie letztens laut aus dem Fenster zu ihrem Onkel, dass sie anfangs doch immer sehr schüchtern sei.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?
Das passiert sicherlich immer wieder mal, aber spontan fällt mir nichts ein.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Als Kind von sechs, sieben Jahren bin ich häufig mit der Gemeindeschwester meines Heimatortes unterwegs gewesen. Mit dem Fahrrad sind wir zu den kranken Menschen gefahren, und sie hat sie dann in ihrer Häuslichkeit versorgt. Bei Wind und Wetter, ob Sonn- und Feiertag, immer war sie für Menschen im Einsatz. Diese Erlebnisse waren auch ausschlaggebend für meine spätere Berufswahl.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Lieber Matz, dein Papa hat ’ne Meise.“ von Sebastian Schlosser. In diesem Buch erzählt der Autor seinem achtjährigen Sohn, was die Krankheit (Diagnose manisch-depressiv) mit ihm macht.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Großstadtrevier mit Jan Fedder.
Wo trifft man Sie eher: bei der Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Zum Karneval am Rosenmontag.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Die Schriftstellerin Gabriela Zander-Schneider.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Italienische oder chinesische Küche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer… Dieses Lied hat mich auf einer Rüstzeit mit körperbehinderten jungen Menschen (Roller und Latscher) begleitet, auf der ich auch meinen zukünftigen Mann kennen lernte.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Geschenke sind immer etwas Besonderes. Sie bereiten Freude, ob es das erste gemalte Bild der Enkeltochter ist, eine Kette aus Island, ob es Eintrittskarten für die Berliner Parkanlagen oder transportable Sitzgelegenheiten für das Große Fest im Kleinen Park sind.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Die europäischen Hauptstädte kennen lernen.
Was werden Sie als Rentnerin machen?
Hoffentlich gesund bleiben. Wandern, lesen, reisen… Und sicher gibt es noch Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu betätigen, zum Beispiel als Besuchsdienst oder Vorlesepate.
Wem sollten wir dieses Fragen ebenfalls stellen?
Ulrike Hunz.

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