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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

13. Dezember 2017 | 10:14 Uhr

Sülten : Reichlich Pilze in den Körben

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Pilzlehrwanderung mit Ehrenranger Jürgen Gärtner führte rund 40 Teilnehmer in den Wald um Sülten.

von
erstellt am 28.Okt.2015 | 23:22 Uhr

„Sind Röhrenpilze nie giftig?“ „Der Flockenstielige Hexenröhrling ist essbar, der Netzstielige Hexenröhrling ist in Verbindung mit Alkohol giftig“, beantwortet Pilzsachverständiger und Ehrenranger des Naturparks Sternberger Seenland, Jürgen Gärtner, die Frage.

Die Naturparkverwaltung hatte zu einer Pilzlehrwanderung nach Sülten eingeladen und bei bestem Herbstwetter waren rund 40! Interessenten gekommen. Dass die für die Tour geplante Zeit von drei Stunden da nicht ausreichte, wundert nicht.

Auf die Frage, ob es eine goldene Regel gebe, dass ein Pilz giftig sei oder nicht, rät Jürgen Gärtner, „alle mykologischen Merkmale zu überprüfen“. Dazu gehörten beispielsweise Hut, Farbe, schleimig, wässrig oder fest... Einen Pilz sollte man erst essen, wenn man ihn mehrfach gefunden und die Merkmale überprüft habe. Übrigens beim frisch gesammelten Pilz. Denn wenn erst nach einigen Stunden zu Hause mit dem Putzen begonnen werde, könnten einige Merkmale bereits nicht mehr erkennbar sein. Ebenso sei Tierfraß am Pilz kein Indiz dafür, dass er dem Mensch bekomme. „Wildschweine vertragen den Grünen Knollenblätterpilz sehr gut“, nennt Gärtner ein Beispiel.

Reichlich Pilze hatten die Frauen und Männer dann auch in ihren Körben. Manches Exemplar – u. a. Grüner Knollenblätterpilz, Kahler Krempling und Gelblicher Knollenblätterpilz – nahm Gärtner bei seiner Endkontrolle aber schnell wieder aus dem Sammelgut.

Bei etlichen Pilzen bestehe Verwechslungsgefahr, erfahren die aufmerksamen Zuhörer.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epeper.

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