Land unter : Regen, Regen – „wo will der noch hin“

Die Warnow hat sich breit gemacht: „Land unter“ an der Kanueinsatzstelle Sternberger Burg. Fotos: Roland Güttler
1 von 2
Die Warnow hat sich breit gemacht: „Land unter“ an der Kanueinsatzstelle Sternberger Burg. Fotos: Roland Güttler

Neuer Höchstwert der Warnow vom 105 cm beim Pegel im Durchbruchstal bei Groß Görnow. Der bisherige Rekord lag bei 94 cm.

von
05. Januar 2018, 17:19 Uhr

Das Amt Sternberger Seenlandschaft macht dieser Tage seinem Namen (ungewollt) alle Ehre. Pfützen und kleine Seen, die es vorher da nicht gab, allerorten. So lädt auch der Straßengraben in Holdorf fast zum Bootfahren ein …

Und die Warnow hat sich extrem breit gemacht. So heißt es „Land unter“ an der Kanueinsetzstelle in Sternberger Burg. Der Hinweiszeiger weist „befahrbar“ aus. Doch kein Paddler ist weit und breit zu sehen. Und mit der Tour in diesen Tagen ausgerechnet in Sternberger Burg in Richtung Groß Görnow, Klein Raden oder Eickhof beginnen zu wollen, da würde man sich bereits vor dem ersten Paddelschlag nasse Füße holen.

Das Warnow-Bett ist nicht nur extrem breit, der markanteste Fluss der Region weist mit den gestern gemessenen 105 Zentimetern gar eine neue Pegel-Höchstmarke seit dem offiziellen Messbeginn am 27. April 2012 auf. Damit wurde die Bestmarke geradezu pulverisiert. Den alten Höchststand mit je 94 cm gab es am 7. 2. 13 bzw. 20. 11. 17 – am 2. Januar ’18 waren es erst 87 cm. „Aber nach Starkregen wie jetzt dauert es erfahrungsgemäß ein paar Tage, bis sich das am Pegelstand niederschlägt“, prophezeite Naturparkranger Mario Krüger. Brüels Wehrchef Torsten Reiher meint kurz und trocken: „Der Regen – wo will der noch hin!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen