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Festival Jesendorf : Rauschmittelexperten wurden vielfach fündig

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

74 Drogen-Verstöße während des E-Musik-Festivals in Jesendorf festgestellt. Polizei kontrollierte mit Großaufgebot

von
erstellt am 02.Aug.2017 | 20:48 Uhr

Anlässlich des E-Musik-Festivals „Because we are Friends“vom 26. bis 30. Juli  in der ehemaligen Kiesgrube „Tarzow I“ (SVZ berichtete) mit einer Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich  kontrollierte die Polizei auch in diesem Jahr Personen und Fahrzeuge in Jesendorf.

Bereits bei der Vorjahrespremiere leitete die Polizei nach  Verkehrskontrollen im Umfeld des Festivalortes mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Dieses Mal sind  laut Angaben von Wismars Polizeisprecherin Nancy Schönenberg „74 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz; 21 Fahrerinnen und Fahrer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug führten sowie zahlreiche Sicherstellungen von Cannabis, Kokain und Ecstasy das Ergebnis der fünf Tage“.

Vom 27. bis 31. Juli waren Kräfte aus den Polizeiinspektionen Wismar, Güstrow und Rostock sowie aus der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege abwechselnd vertreten. Die Kontrollzeit beschränkte sich laut Schönenberg „auf den Nachmittag bis in die Abendstunden hinein. Rauschgiftspürhunde unterstützten erfolgreich die Suche nach Drogenverstecken“.

 Das Fazit des verantwortlichen Polizeiführers Dr. Andreas Walus lautet: „Unsere Rauschmittelexperten der Polizei hatten alle Hände voll zu tun. Die stichprobenartige Kontrolle der Festivalbesucher diente vor allem dazu,  Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss rechtzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Denn derartige Autofahrer gefährden sich, ihre Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Darüber hinaus setzen wir mit unserem Engagement ein klares Zeichen gegen die Folgen der Drogenindustrie“.

Allein in MV seien 2016  neun Menschen aufgrund von Drogenkonsum ums Leben gekommen, darunter ein 14-jähriges Mädchen aus Rostock. Walus: „Dagegen müssen wir einfach etwas tun.“

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