Ventschow : Probleme mit dem Hallenboden

Nach dessen Versiegelung und Reinigung weist das gute Stück diverse Flecke auf.

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03. November 2014, 17:17 Uhr

Am 6. September wurde die teilsanierte Ventschower Sporthalle feierlich wiedereröffnet. Die „Frischzellenkur“ kostete insgesamt fast 92 000 Euro, darunter 32 100 Euro als Fördermittel vom Land (SVZ berichtete). Eingeflossen in den Umbau sind auch über 12 000 Euro an Geld- und Sachspenden .

Doch bei aller Freude über die tolle Halle gibt es auch Ärger. „Das Parkett gefällt nicht, in keinster Weise! Nach der Wintersaison müssen wir das Thema nochmals angehen“, meint Bürgermeister Dieter Voß und spielt dabei auf die unübersehbaren und umso ärgerlichen Flecke auf dem Parkettfußboden an nach dessen Versiegelung und Reinigung. Danach traten die Flecke auf. Laut Bürgermeister Voß ist das „ein Fehler der Industrie“. Doch ob der Reinigungsmittelhersteller in Regress zu nehmen ist und der kommunale Atem dafür ausreicht, muss sich erst noch zeigen. Für den Fall, dass sich der Hersteller quer stellt, habe sich laut Hallenwart Marko Klee „die Verlegefirma Jürß bereit erklärt, das Ganze noch einmal anzuschleifen und zweimal zu versiegeln“.

Die Parkettlege-Fachfirma Jürß aus Probst Jesar musste in der Ventschower Halle statt der anfangs geplanten fünf Quadratmeter Holzfußboden gleich 200 erneuern.

Um so ärgerlicher sind jetzt nicht nur die Flecke, auch hat es bereits einige unliebsame Stürze gegeben, weil „die Stellen ungleichmäßig sind – mal glatt, mal stumpf“, so Gemeindevertreterin Ramona Gabler im Namen der Freizeitvolleyballer der SG Ventschow.

Erst einmal ist da aber nichts zu machen. Die Hallensaison ist längst in vollem Gange. Außer von den Mitgliedern der SG Ventschow wird die größte Halle im Umfeld auch von Sportlern „aus Warin, Cambs, Bobitz sowie Bad Kleinen genutzt. Und auch die Jungs der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Viecheln halten sich hier fit bis zum Frühjahr“, so Klee.

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