Warin : Problem an der Fischtreppe

Mittels Seilbagger sind die ersten Stahlspundbohlen ins Erdreich gedrückt beim Großprojekt Fischtreppebau.
Mittels Seilbagger sind die ersten Stahlspundbohlen ins Erdreich gedrückt beim Großprojekt Fischtreppebau.

Schmutzwasserschacht größer als in den Unterlagen, darum wurde der Arbeitsplan verändert.

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14. März 2014, 17:31 Uhr

Manchmal kommt es anders… „Da der Schmutzwasserschacht, was die äußeren Maße betrifft, in der tatsächlichen Abmessung nicht mit den Unterlagen von Eurawasser übereinstimmt, wird es jetzt ein bisschen komplizierter“, erklärt Andrea Döring, Geschäftsführerin des Wasser- und Bodenverbandes Obere Warnow, der Auftraggeber für den Bau der Wariner Fischtreppe zum Preis von 1,35 Millionen Euro ist.

An besagtem Schmutzwasserschacht muss sich die Fischtreppe vorbeischlängeln. Auch sollten in dem Bereich die Stahlspundbohlen eigentlich von oben in den Boden gepresst werden. Ab 7. April will man jetzt den Versuch starten, dass ein Spezialgerät dabei unten auf der Baustraße neben dem Mühlenbach steht.

Erst einmal jedoch wurde das Einbringen der Stahlspundbohlen vorgezogen – und zwar ca. 15 Meter von der Brücke entfernt. Im Vibrationsverfahren drückt ein Seilbagger seit Donnerstag die Einzelteile in den Boden. Das dröhnt heftig, die Bauarbeiter tragen Ohrschützer. „Die Vibration ist aber nicht stärker, als wenn ein Lkw über die Brücke fährt“, so Döring.

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