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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

13. Dezember 2017 | 04:37 Uhr

Sternberg : Private Brunnen mit Nitratproblem

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Sieben von 37 untersuchten Proben wiesen Werte zwischen 101 und 183 mg/l auf. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 50 mg/l.

von
erstellt am 09.Sep.2014 | 22:56 Uhr

183 Milligramm Nitrat pro Liter (mg/l) als Höchstwert fanden die Mitglieder vom VSR-Gewässerschutz bei ihren Messungen im Juli in einem privat genutzten Brunnen in Warin. Ende Juli weilte das Labormobil der Naturschützer auf dem Sternberger Markt (SVZ berichtete). Insgesamt 37 Leute ließen seinerzeit in Sternberg ihr Brunnenwasser testen.

Weitere sehr stark mit Nitraten belastete Brunnen stellten die Gewässerschützer auch in Holzendorf mit 182 mg/l, in Keez (110), Groß Görnow (108), Mustin (104), Groß Labenz (103), und Dabel (101) fest. „Nicht nur, dass das Wasser bei so starker Belastung nicht mehr zum Trinken geeignet ist, beim Bewässern im Garten kann es auch zur Nitratanreicherung in verschiedenen Gemüsesorten kommen“, erläutert Dipl.-Physiker Harald Gülzow, Experte zum Thema Brunnenwasserqualität. Jene Bürger erhielten dann auch den Ratschlag, ihr Brunnenwasser nur zum Gießen von Obststräuchern und Zierpflanzen zu verwenden.



Ausführlich in der Printausgabe sowie bei epaper.

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