zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. November 2017 | 13:06 Uhr

Warin : Prickelnde Liaison von Kunst und (Sekt-)Kultur

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Warins Bürgermeister Michael Ankermann lud Künstlerin Brunhilde Handorf als Dank ins Rathaus ein.

von
erstellt am 22.Jan.2015 | 16:54 Uhr

Mit einer eigenen perlenden Note, die herrlich mundet und sich zudem sehr gut als Geschenk eignet, wirbt die Stadt Warin seit einigen Jahren für sich. Inzwischen ist es bereits der dritte trockene bzw. halbtrockene Jahrgangssekt – gekeltert in der Hanse Sektkellerei Wismar. Und zudem stets mit einem Etikett von einer anderen Wariner Künstlerin versehen. Vielleicht findet sich dafür ja auch mal ein Herr der Schöpfung? Warins Bürgermeister Michael Ankermann hat jedenfalls „noch ein paar Künstler in der Pipeline“.

Es sei eine „Auszeichnung und Ehre, so was zu machen. Ich habe mich sehr darüber gefreut“, betont die im Ortsteil Groß Labenz wohnende Brunhilde Handorf bei einem kleinen Dankeschön-Empfang durch das Stadtoberhaupt im Rathaus. Vor Handorf verewigten sich auf dem Warin-Etikett bereits Sandra Wendt bzw. zur Premiere Barbara Hamann. So verbinden sich auf prickelnde Art und Weise Kunst und (Sekt-)Kultur – wirbt die Stadt so auch mit ihren Künstlern.

Ankermann würdigte die Arbeit von Brunhilde Handorf: „Das ist mal was ganz Anderes, eine völlig andere Ansicht vom Motiv her“, so der Bürgermeister. Freiheit der Kunst eben, wobei aber der Wiedererkennungswert der Stadt sozusagen die Klammer bildet.

Die Groß Labenzerin entschied sich bei ihrer Sicht auf die Zwei-Seen-Stadt für ein stilisiertes Motiv natürlich mit den sie prägenden Gewässern sowie der Kirche samt umliegender Gebäude. Und als besondere Note wurde die Sage von der Prinzessin am Rübenberg mit eingebaut.

Die Warin-Sekt-Idee hatte Michael Ankermann. Wobei dieser dabei auf seine Offizier-Bundeswehrzeiten zurückgriff: „Im Panzerbataillon Lüneburg gab es einen eigenen Sekt. Zudem hatte ich meine Kanzlei jahrelang über der Hanse Sekt Kellerei“, erläutert der Rechtsanwalt. Und so gibt es jetzt „alle anderthalb bis zwei Jahre“ einen neuen Jahrgang. Nicht wenige stellen sich die Flasche in die Vitrine oder kaufen sie, „um sie“, wie Brunhilde Handorf , „zu verschenken“.

Zudem ist das Ganze für Stadt und Künstlerin eine „Win-Win-Situation“. Handorf und ihre Vorgängerinnen gestalteten das Etikett unentgeltlich. Ein Kästchen Sekt ist der Lohn!  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen