Sternberg : Prächtige Ernte im Gewächshaus

Ein stattliches Exemplar von Salatgurke präsentierte Norbert Kopplin vor dem Gewächshaus.
Ein stattliches Exemplar von Salatgurke präsentierte Norbert Kopplin vor dem Gewächshaus.

Am Rauschenden Bach in Sternberg wächst überdimensioniertes Gemüse heran: Salatgurke von über drei Pfund Gewicht

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11. Juli 2018, 05:00 Uhr

Norbert Kopplin aus Sternberg staunte nicht schlecht, als er dieser Tage in seinem Gewächshaus eine Salatgurke von überdimensionaler Größe entdeckte. Das grüne Gemüse brachte doch sage und schreibe 1612 Gramm an Gewicht auf die Waage. Und das bei einer Länge von 52,5 Zentimetern. Das war selbst für den Hobbygärtner eine ungewöhnliche Ernte. Bei näherem Hinsehen entdeckte er noch weitere stattliche Exemplare. Und das nicht nur bei den Gurken. Auch die Tomatenpflanzen hingen voll von ziemlich großen Früchten. Die gärtnerische Arbeit der vergangenen Wochen hatte sich also gelohnt. Ob das wohl am Wetter in diesem Jahr lag? Oder an der guten Lage des Gewächshauses? Schließlich schlängelt sich am Grundstück der Familie Kopplin ein kleines Gewässer, bekannt als Rauschender Bach, entlang. Die Feuchtigkeit und die Hitze dieses Sommers hatten wohl ein Übriges getan, um solch eine üppige Ernte heranwachsen zu lassen.

Freudestrahlend brachte Norbert Kopplin das Prachtexemplar zu seiner Frau Erika, die es ebenfalls staunend begutachtete.

Norbert Kopplin, 74 und von Beruf Bauingenieur, pflegt seit Jahren die Gartenarbeit als Hobby. Das meiste Gemüse kommt aus eigener Aufzucht. Ob Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Salat, Kohlrabi und neuerdings Spargel – dies alles ist Marke Eigenbau und schmeckt entsprechend gut. Kinder und Enkel bekommen natürlich auch ihren Anteil. Und auch Blumen wachsen in Hülle und Fülle auf dem Gartengrundstück der Kopplins.

„Seit dem Jahre 1997 haben wir unser Gewächshaus“. erzählt der Senior. „Und eigentlich immer eine gute Ernte.“ Doch dieses Jahr sei sie besonders gut, war zu hören. Keinerlei gelbes Blattwerk an den Pflanzen. Doch was dem Hobbygärtner vor allem aufgefallen sei, das ist die frühe Erntezeit. „Die erste Gurke haben wir fast einen Monat früher als sonst, also am 21. Mai, geerntet, die erste rote Tomate am 1. Juli. Das sei relativ ungewöhnlich.

Bevor der Hobbygärtner morgens mit seiner Gartenarbeit beginnt, geht es erstmal unter die Dusche. Nein, nicht im heimischen Bad. Denn Norbert Kopplin hat sich im hinteren Teil seines grünen Refugiums eine eigene, kleine Freiland-Dusche gebaut, die zur Erfrischung dient. Dort kann er sich nach Herzenslust abbrausen. Danach kommen seine Pflanzen an die Reihe.

Die am Rauschenden Bach wohnenden Familien sind eine eingeschworene Gemeinschaft. So wird natürlich neben Geburtstagen auch ein gemeinsames Erntefest gefeiert.

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