zur Navigation springen

Wismar: Im Moor Orientierung verloren : Polizei und Feuerwehr retten Pärchen

vom

Gassi gehen mit dem Hund ist nicht ganz ungefährlich. Zumindest werden sich ein 23-jähriger Mann und seine 25-jährige Begleiterin an ihren jüngsten Ausflug noch lange erinnern. Feuerwehr und Polizei kamen ihnen zu Hilfe.

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2012 | 06:38 Uhr

Wismar | Gassi gehen mit dem Hund ist nicht ganz ungefährlich. Zumindest werden sich in der Kreisstadt Wismar ein 23-jähriger Mann und seine 25-jährige Begleiterin an ihren jüngsten Ausflug noch lange erinnern. Feuerwehr und Polizei kamen ihnen zu Hilfe, um sie aus einem morastigen Gebiet zu lotsen. Sie waren die Retter in der Not.

So geschehen am Dienstagabend in Wismar. Gegen 19 Uhr rief der junge Mann auf der Polizeiwache in Wismar an und teilte mit, dass er gemeinsam mit einer 25-jährigen Frau und einem Hund im Bereich des Lenensruher Weges in Wismar unterwegs seien und sie nun die Orientierung verloren hätten. "Die Gegend ist durch morastige Bereiche gerade in der Dunkelheit sehr gefährlich", so ein Einsatzbeamter.

Über das Gespräch konnte die Örtlichkeit immer mehr eingegrenzt werden. So postierte der Dienstgruppenleiter an Orientierungspunkten Einsatzwagen und ließ das Blaulicht einschalten. Nach Angaben des Mannes konnten sie diese zwar sehen, doch es war ihnen nicht möglich diese zu erreichen, da sie sonst im Schlamm versinken würden.

Zur weiteren Unterstützung und um den Suchbereich besser ausleuchten zu können, wurde die Wismarer Feuerwehr mit Technik um Unterstützung gebeten. Gegen 19.50 Uhr traf die Feuerwehr am Einsatzort ein. Eine Absuche mit technischen Mitteln wie Wärmebildkamera und Lichtmasten gestaltete sich durch die Beschaffenheit des Geländes sehr schwierig. Die Kameraden der Feuerwehr und die Polizeibeamten konnten die Rufe der beiden jungen Leute hören und begaben sich um 20.40 Uhr zu Fuß auf Suche in das problematische Gebiet.

Die Temperaturen waren mittlerweile unter dem Gefrierpunkt. Es gab weitere Telefongespräche mit dem Mann. Es bestand die Gefahr, dass sich die Gesuchten unterkühlen. Als der Dienstgruppenleiter um 21.15 Uhr den Polizeihubschrauber angefordert hatte, meldeten die Einsatzkräfte, dass sie die beiden Personen gefunden hätten. Zur ärztlichen Versorgung und Untersuchung forderte die Polizei einen Rettungswagen an.

Gegen 21.30 Uhr übergaben die Helfer die beiden Gesuchten an ein Rettungswagen-Team. Nach einer ambulanten Versorgung wurde das Pärchen entlassen und von den Polizeibeamten nach Hause gefahren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen