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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. November 2017 | 11:20 Uhr

Rothener Hof : Podium zu aktuellem Thema

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Eine Diskussion mit bekannten Gästen findet am Samstag auf dem Rothener Hof statt. Es geht um die Frage: Wie wichtig ist uns unsere Meinung im öffentlichen Raum?

von
erstellt am 14.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Die Vereinsmitglieder und Freunde des Rothener Hofes wollen am Sonnabend mit möglichst vielen Gästen ins Gespräch kommen. Um 19 Uhr beginnt auf dem geräumigen, rustikal ausgebauten Dachboden eine Diskussionsrunde zu dem Podium Rothener Hof 2017. Das Thema ist hochaktuell: Wie wichtig ist uns unsere Meinung im öffentlichen Raum?

Als Hintergrund sehen die Organisatoren den G20-Gipfel genau ein Wochenende zuvor in Hamburg. Auch dort sei es um Meinungsäußerung im öffentlichen Raum gegangen. Hassparolen auf facebook, Schmähgedichte in Satiresendungen, aber auch engagierte Leserbriefe und Aktionen, „es ist uns wichtig, dass wir darüber ins Gespräch kommen, nicht nur innerhalb der eigenen Kreise, sondern auch darüber hinaus“, regt Andrea Klein von der Vorbereitungsgruppe des Rothener Hofes an.

Es sind Akteure eingeladen, die im öffentlichen Raum laut werden, so Klein. Der Linken-Politiker André Brie, der gern mal als Querdenker in Erscheinung tritt, hat in Wittenberg 95 Thesen an eine Filiale der Deutschen Bank angeschlagen. „Banken zu Pflugscharen“ steht im
Titel. Viele Hundert Leute haben bis jetzt online unterzeichnet.

Gast im Podium ist ebenfalls Michael Seidel, Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung. Es wird über eine Kultur des öffentlichen Dialogs diskutiert. Vervollständigt wird die Runde von Machern des Borkower Dorfblatts, das es in kurzer Zeit geschafft hat, dass Menschen aus der Gemeinde sich über Geschichte und Gegenwart äußern.

Der Verein hat das Podium Rothener Hof 2012 erstmals veranstaltet und seitdem jährlich politische Themen in den Mittelpunkt gestellt, die sich auf Brennpunkte der Zeit beziehen. Beim Auftakt begleitete die Ausstellung „Vergessener Widerstand – vergessenes Leid“ das Podium und es wurde der Dokumentarfilm „Wadans Welt“ über die Werft in Wismar gezeigt.

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