Feuerwehrwettkampf : Platz 84 beim Inselpokal

Warin beim ersten Inselpokal-Lauf 2017 auf Poel: (v.l.) Michel Linder, Hannes Limbach (verdeckt), Tom Büttner, Georg Limbach, Wenzel Hartmann (kniehend an der Pumpe).
Warin beim ersten Inselpokal-Lauf 2017 auf Poel: (v.l.) Michel Linder, Hannes Limbach (verdeckt), Tom Büttner, Georg Limbach, Wenzel Hartmann (kniehend an der Pumpe).

Wariner Wehr wurde damit Beste im Amtsbereich. Der Sieg auf Poel geht nach Sachsen.

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26. September 2017, 20:24 Uhr

Der 18. Inselpokal, organisiert von den freiwilligen Feuerwehren aus Kirchdorf und Stove, ist schon wieder Geschichte. Zum 13. Mal waren auch die Wariner Kameraden um Mannschaftsleiter Martin von Falken am Schwarzen Busch auf der Insel Poel dabei. Sie maßen sich am Sonnabend beim größten deutschlandweiten Wettkampf dieser Art mit 122 weiteren Teams aus fast allen Bundesländern. Die Besonderheit auf Poel ist, dass es sich bei der zum Einsatz kommenden Tragkraftspritze (Pumpe) um eine TS 8/8 nach TGL (DDR-TS) handelt.

Im 16. Lauf durften die Wariner auf Bahn vier von sieben das erste Mal ihr Können zeigen. „Mit kleinen Fehlern beim Aufbau der Wasserversorgung konnte nur eine Zeit von 32,23 Sekunden erreicht werden“, berichtet Georg Limbach. Die Wariner freuten sich zwar, das es relativ gut geklappt hat, aber ihr Ziel, die erste Mannschaft im Amtsbereich zu werden, war noch in Gefahr. Die Freiwillige Feuerwehr Neukloster war mit 30,43 Sekunden nach dem ersten Versuch besser. Die Züsower waren mit 32,58 Sekunden allerdings geschlagen.

Vor Lauf zwei begrüßte der Wariner Bürgermeister Michael Ankermann die Kameraden und feuerte sie während des Durchgangs an. Limbach: „Die einzelne Stimme war bei den circa 2000 anwesenden Menschen zwar kaum auszumachen, gerade weil die Lautstärke der Tragkraftspritzen extrem laut war. Trotzdem erreichten wir mit 27,93 Sekunden eine für uns super Zeit.“

Da sich Neukloster und Züsow im zweiten Lauf nicht verbessern konnten, war der erste Platz des Amtsbereichs Neukloster-Warin perfekt. In der Gesamtwertung landeten die Wariner mit ihrer Zeit auf dem 84. Platz von 123 Startern auf einen Platz im Mittelfeld. Erste wurden die Thüringer aus Zella mit 17,40 Sekunden, gefolgt von Werder (Brandenburg/18,88) sowie Hohen Viecheln, die als beste MV-Mannschaft 18,96 Sekunden benötigte.

Das Amt Sternberger Seenlandschaft war durch die Dabeler Wehr vertreten, die sich am Ende mit der Zeit von 25,59 Sekunden aus dem ersten Lauf auf dem 70. Platz einrangierte. In Lauf zwei war man ohne Wertung geblieben. Bestes Frauenteam wurde Sitzenroda aus Sachsen (25,76) vor Gresse (27,34) und Stove (27,39). Bei der Jugend hatte Kummer (16,53) vor Stove (16,59) die Nase vorn. Insgesamt waren 165 Mannschaften am Start.

Der Termin für den 19. Inselpokal steht auch schon fest, es wird der 22. September 2018 sein.


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