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Pfifferling-Suche per Taschenlampe : Pilzpirsch bis Mitternacht

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

6. Nachtwanderung fand im Mildenitzgebiet zwischen Borkow und Dobbertin statt.

von
erstellt am 27.Aug.2017 | 21:39 Uhr

Nach ziemlichen Hickhack (SVZ berichtete) konnte die 6. Pilznachtwanderung am Freitagabend durch Reinhold Krakow vom Mykologischen Informationszentrum „Der Steinpilz“ in Wismar doch stattfinden.

Ein Dutzend Pilzfreunde trafen sich Freitag um 19.45 Uhr im Mildenitzgebiet zwischen Borkow und Dobbertin am Park- und Rastplatz an der Alten Mühle bei Kläden. Exakt bis Mitternacht war man auf Pilzpirsch, bevor Irena Dombrowa aus Keez im Anschluss als geselligen Abschluss und Stärkung eine herzhafte Waldpilzsuppe und Pellkartoffeln anbot.

Zuvor wurden mit Taschenlampe oder Helmlampe Pilze gesucht – und auch reichlich gefunden. Jonas, der Sohn von Irena Dombrowa und Reinhold Krakow, fand als erster einen minderwertigen Klebrigen Hörnling (Calocera viscosa). Doch es sollte besser werden: Pfifferlinge, Ziegenlippe, Fichtensteinpilze oder Täublinge landeten in den Sammelkörben. Auch Safran-Schirmpilz und Scheidenstreiflinge wurden gefunden. „Roh sind diese beiden Arten aber giftig“, so Krakow, der zum Abschluss beim Durchsehen der Körbe zwei Pantherpilze fand. „Selbst diese beiden Hüte dieses Giftzwerges hätten sicher für stressige Stunden nach der Mahlzeit sorgen können!“, meinte Pilzberater Krakow.

Dieser plant übrigens, trotz der Probleme im Vorfeld bei der Genehmigung der Nachtpilzwanderung durch die Forstbehörde, bereits für 2018 die 7. Auflage.

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