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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 03:12 Uhr

Keez : Pilzfreunde fanden 80 Arten

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Herbstliches Seminar in Keez kommt auch bei Laien gut an. Reinhold Krakow unterstützt an diesem Wochenende „Tage der Pilze“

von
erstellt am 21.Okt.2016 | 05:32 Uhr

Bei Reinhold Krakow und Irena Dombrowa dreht sich an diesem Wochenende wieder alles um Pilze. Im Kreuzgang des Rehnaer Klosters finden am Sonnabend und Sonntag die Tage der Pilze statt. Organisiert wird die Schau vom Rehnaer Pilzverein, doch viele weitere unterstützen – wie Irena Dombrowa und Reinhold Krakow vom Mykologischen Informationszentrum „Der Steinpilz“ in Wismar.

Am vergangenen Wochenende waren beide selbst Gastgeber. In Keez fand ein herbstliches Pilzseminar statt mit Teilnehmern aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Drei Tage lang Theorie und Praxis stehen auf dem Programm dieser Veranstaltungen, die Krakow zweimal im Jahr organisiert. Wobei er selbst lieber Wochenende sagt. „Seminar hört sich so wissenschaftlich an. Aber im Internet wird diese Bezeichnung eher aufgerufen“, weiß er.

Über die Internetseite des „Steinpilz“ war auch Oliver Justus auf die Seminare aufmerksam geworden. Der Berliner kennt das Mykologische Informationszentrum von Besuchen in der Hansestadt. Dann hatte er zusammen mit Oliver Klentz aus Wismar an einem teilgenommen und war davon „so beeindruckt, dass wir wiederholen wollten“, erklärt Justus, der nun auch seine Frau zum Mitkommen überzeugen konnte.

Viel Lob gab es aus der Runde für Referent Ulrich Klein, der in die allgemeine Pilzkunde eingeführt hatte. „Das war für den Laien sehr verständlich“, sagt Doreen Justus. „Wir konnten viele Fragen los werden. Gifte und Giftpilze wurden erklärt, Arten konnten natürlich nur angeschnitten werden“, ergänzt ihr Mann. Die Pilzwochenenden würden ihm viel geben. „Mit jedem Mal, das ich hier gewesen bin, kann ich weitere Arten zuordnen. Jetzt z. B. den Frauentäubling.“ Sicher erkennen würde er auch Röhrlinge, Austern-Seitlinge oder Judasohr.

Und natürlich wollen die Teilnehmer dann in den Wald, weiß Krakow. „Ich möchte immer etwas anbieten, wo man Pilze findet“, sagt er. So ging es dieses Mal u.a. in die Jülchendorfer Buchen.

 

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und im Epaper.

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