Brüel : Pastorin sagt Brüel Aufwiedersehen!

Pastorin Anne Arnholz mit ihrem neun Monate alten Sohn Lorenz im von ihr geliebten Brüeler Pfarrgarten.
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Pastorin Anne Arnholz mit ihrem neun Monate alten Sohn Lorenz im von ihr geliebten Brüeler Pfarrgarten.

Anne Arnholz wechselt zur St. Paulus-Kirchengemeinde Hamburg-Harburg.

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25. März 2015, 23:16 Uhr

Im Gottesdienst am kommenden Sonntag um 14 Uhr nimmt Pastorin Anne Arnholz offiziell ihren Abschied von der Kirchengemeinde und von Brüel. Heute fährt der Möbelwagen vor das Pfarrhaus in der Brüeler Ernst-Thälmann-Straße, ab kommenden Montag ist sie „dann schon ganz weg“. Die St. Paulus-Kirchengemeinde in Hamburg-Harburg wird ab 1. April zu ihrer neuen Wirkungsstätte.

Dass sie die Pfarrstelle wechselt und Brüel verlässt, falle ihr schon schwer, sagt die Brüeler Pastorin. Doch als Mutter von zwei kleinen Kindern - Vincent ist zweieinhalb Jahre alt, Lorenz gerade neun Monate – sei das Leben allein nicht einfach zu bewältigen gewesen. Ihr Mann musste pendeln, „weil er hier in Mecklenburg keine unbefristete Arbeitsstelle in einem zumutbaren Pendelbereich gefunden hat“, bedauert sie. Er arbeitet in Hamburg und die Familie zieht jetzt quasi nach.


Eine Menge Erfahrungen und Erinnerungen


„Was wächst, sind persönliche Beziehungen und das macht es mir schwer, zu gehen. Ich nehme eine ganze Menge an Erfahrungen und Erinnerungen mit“, sagt sie. Die Pfarrstelle in Brüel ist ihre erste gewesen. Die gebürtige Neustrelitzerin hatte sich eine Kleinstadt gewünscht und mit Brüel eine bekommen. Die Ordination erfolgte im März 2010. „Ich konnte Bewährtes weiterführen und Neues ausprobieren“, sagt sie. Gern erinnere sie sich so an die schönen Gründonnerstagsabendmahle, die bunten und fröhlichen Gartenfeste, an das Soul Café, mit dem man durch Brüel gezogen sei. Die Stadtkirche sei nun barrierefrei.


Der Chor ist ihr ans Herz gewachsen


Das Bewährte und das Neue sei aber nur durch ein „Wir“ möglich gewesen, dankt sie allen Ehrenamtlichen, die das Gemeindeleben tragen und mitgestalten. Ganz dicht an ihr Herz herangewachsen sei der Chor, „der hat sich auf nahezu ausnahmslos alles eingelassen, was mir vorschwebte und beheimatet seinerseits eine Fülle an kreativem Potenzial. Insbesondere in dieser Gemeinschaft habe ich ein Zuhause in Brüel gefunden“, gesteht die 32-Jährige, die gerne und sehr viel singt.

 
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