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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. November 2017 | 05:53 Uhr

Aktion in Brüel : Party vor den Papiercontainern

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Riesiger Andrang bei der Altpapierparty des Fördervereins der beiden Brüeler Schulen/ Eltern und Schüler nahmen lange Wartezeiten in Kauf

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Trotzdem die Autos am Freitagabend in einer langen Schlange vor den Papiercontainern auf dem Hof der Brüeler Grundschule anstehen mussten, herrschte ausgesprochen gute Laune unter den Wartenden. „Wir haben zusammen mit den Klattes ein Jahr lang Altpapier in der Scheune gesammelt“, erklärte Sandra Blum aus Penzin. Sie ist die Mutter von Alina, die zusammen mit Maxima Klatte in die 3b der Brüeler Grundschule geht. Die beiden Familien schätzten, dass sie eine Tonne Altpapier auf dem Pickup hatten. „Jetzt müssen wir wahrscheinlich zwei Stunden warten“, vermutete Michael Blum, doch alle am Auto Stehenden fanden das überhaupt nicht schlimm. Schließlich wussten sie, dass die Altpapierparty für einen guten Zweck ist. „Im letzten Jahr sind 950 Euro zusammen gekommen“, sagte Verena Taubhorn vom Förderverein für die beiden Brüeler Schulen. „Das wollen wir in diesem Jahr toppen.“ Das Ganze funktioniere so, dass der Güstrower Wertstoffhandel, der bei dieser Aktion ihr Partner sei, 50 Euro pro Container Altpapier zahle. Leider würden immer nur zwei Container gleichzeitig auf dem Schulhof stehen, während das Unternehmen die zwei vollen Container nach Güstrow bringe. Das dauere eben so seine Zeit. Die nutzten die Väter in den Containern, um auch ja jeden Zentimeter mit Papier auszufüllen.

„Ich bin begeistert, wie viele Leute hier mitmachen und dass alle so engagiert sind“, freute sich Verena Taubhorn, die die Idee für die Aktion vor drei Jahren in den Vorstand des Fördervereins einbrachte. Seit zwei Jahren ist sie Vereinsvorsitzende.

Von dem Geld im letzten Jahr wurde ein „Grünes Klassenzimmer“ verwirklicht. „Den Erlös aus diesem Jahr wollen wir für ein Outdoor-Spielgerät für die Regionalschule verwenden“, so Taubhorn. „Die haben hier draußen gar nichts.“ Allerdings würden sie bis zur Umsetzung des Plans noch mehrere Aktionen brauchen, das Gerät koste zwischen 7  000 und 10  000 Euro. „Wir suchen natürlich auch Sponsoren“, lächelte die engagierte Brüelerin.

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