Zahrensdorf : Papierkörbe sind mit Hausmüll gefüllt

Die Zahrensdorfer Badestelle am Keezer See haben Einwohner neu gestaltet. Fotos: roswitha spöhr
Die Zahrensdorfer Badestelle am Keezer See haben Einwohner neu gestaltet. Fotos: roswitha spöhr

Unsitte an Zahrensdorfer Badestelle ist neben dem Müll auch das Baden mit Hunden und Pferden

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30. Juli 2014, 16:32 Uhr

Sieghard Dörge ist fast jeden Tag an der Zahrensdorfer Badestelle am Keezer See. Jetzt, wo er Rentner ist und Zeit hat, mäht er mit dem Rasentraktor nicht nur die Bankette von Zahrensdorf bis runter zum See, sondern kümmert sich auch an der Badestelle ein bisschen um die Ordnung und Sauberkeit, sagt der 64-Jährige, der erstmals auch in die Gemeindevertretung gewählt worden ist. „Die Badestelle wird sehr gut angenommen. Ich habe hier an einem Tag 100 Leute gezählt, aber auch 40 Autos“, sagt er.

Da kommt es den Badegästen zu Gute, dass die Liegewiese durch eine Gabionen-Umrandung, gefüllt mit Feldsteinen, von der Parkfläche getrennt wird. Nun soll noch eine Umkleideschnecke aus Steinen gebaut werden. Wie SVZ berichtete, hatten Einwohner für die Neugestaltung Ideen eingebracht und dann auch tüchtig bei der Umsetzung mitgeholfen.

Ein deutliches Nein gab es von den Gemeindevertretern auf ihrer ersten Sitzung zum Aufstellen von zwei weiteren Papierkörben. Denn was sich darin am meisten findet, ist Hausmüll, so die Erfahrung. Das muss auch Dörge wieder bestätigen. „Ich hatte hier sogar schon Babywindeln im Abfalleimer. Warum kann nicht jeder seinen Müll selbst entsorgen?“, ärgert er sich. Kritisch merkt der Zahrensdorfer auch an, dass immer mal wieder Besitzer von Hunden und Pferden an der Badestelle mit ihren Tieren ins Wasser gehen. Dabei gebe es doch nur wenige Meter dahinter in Richtung Keez eine dafür geeignete Stelle. „Die Gemeinde hat bereits ein Schild in Auftrag gegeben, dass es hier ein Verbot für Tiere, Zelten und offenes Feuer gibt“, weiß Sieghard Dörge. Einen Wunsch hat er an die Besitzer von Booten: „Dass die sich einmal zusammentun und überlegen, wie sie ihre Boote besser an einer und nicht wie derzeit an zwei Einsetzstellen hier am See lagern können.“


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