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Strandfest mit Drachenbootrennen in Warin : Paddler beherrschten See

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Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Während es am Wochenende in Warin auf dem Wasser um Sieg oder Niederlage ging, stand am Ufer Spiel und Spaß im Fokus.

Muskeln und Nerven waren gleichsam angespannt. Die Paddel fest im Griff warteten die „Sturmvögel“ des Drachenbootvereins Warin-Neukloster und das Team „DraEggert“ aus Wismar auf den Start. „Sport frei!“, ertönte das Kommando. Die Paddeln klatschten ins kühle Nass. Die Mannschaften beherrschten den Großen Wariner See. Sie schenkten sich nichts, versuchten mit aller Kraft über die 200 Meter Strecke schnellstmöglich ans Ziel zu gelangen. Das 15. Drachenbootrennen im Rahmen des Strandfestes war in vollem Gange. „Der Wind steht heute richtig. Das Wasser ist ruhig, wenig Wellen“, stellte Klaus Fröhlich vom Wariner Ortsverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vom Steg aus fest.

Am Ende des ersten Laufes hatten die Wismarer die Nase vorn. „Klar geht es um Spaß, aber gewinnen wollen wir schon“, kommentierte Peter Jeschke, zweiter Vorsitzender der „Sturmvögel“, die Teilnahme am Wettkampf. „Die vielen Rennen, die man hier fahren muss und das hohe Tempo von Anfang an, das geht ganz schön an die Substanz.“ Insgesamt fünf Teams aus Wismar, Schwerin, Güstrow und Warin traten nach und nach gegeneinander an. „Ich kann mich noch an Rennen mit zehn Teams erinnern. Aber einige lösen sich auf, weil der Nachwuchs fehlt“, sagte Axel Jeroma, Steuermann des Wariner Teams.


Güstrower Team verteidigt den Titel


Den Wettbewerb entschied im Finale wie schon im vergangenen Jahr das Güstrower Team und verteidigte somit den Titel. Die Wariner bildeten mit dem fünften Platz das Schlusslicht. „Wir waren ein guter Gastgeber, haben das Beste herausgeholt, aber es hat leider nicht gereicht“, sagte Vereinsvorsitzende Conny Jeschke, die als Trommlerin mit ihren Schlägen für einen gleichmäßigen Takt aller Paddler im Wariner Boot gesorgt hatte.

Während es auf dem Wasser um Sieg oder Niederlage ging, stand am Ufer des Strandbades Spiel und Spaß im Vordergrund. Viele lokale Vereine präsentierten sich auf der großen Wiese mit Aktionen. „Wir unterstützen unsere Mitgliedsvereine wie den Drachenbootverein bei der Austragung des Festes“, sagte Vereinsberater Thomas Meyer vom Kreissportbund Nordwestmecklenburg.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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erstellt am 07.Aug.2017 | 05:00 Uhr

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