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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 15:52 Uhr

Brüel : Ohne Bücher geht es nicht

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Petra Schulz, Chefin der Brüeler Bäckerei Schultz, und im Vorstand ihrer Innung, beantwortet unsere 20 Fragen zum Wochenende.

von
erstellt am 11.Apr.2014 | 17:17 Uhr

„Wir produzieren noch handwerklich“, beschreibt Petra Schulz ihre Firmenphilosophie. Am 28. Juni feiert die Bäckerei Schultz in Brüel ihr 118-jähriges Bestehen – und weil der Tag auf einen Sonnabend fällt, auch gleich mit einem Tag der offenen Tür. In der Bäckerei ist Petra Schulz seit 1989, nach dem Meisterabschluss 2003 übernahm sie nur drei Jahre später den Betrieb von ihrem Vater Heinz Schultz. Neben dem Stammsitz in Brüel unterhält das Traditionsunternehmen Filialen in Warin, Ventschow und Sternberg.

Die 54-Jährige ist Innungsmitglied der Bäcker- und Konditorenvereinigung Südwestmecklenburg, seit dieser Woche gehört sie zum Vorstand. „Weil man Informationen aus erster Hand bekommt. Es ist sehr wichtig, sich mit Berufskollegen auszutauschen“, begründet sie. Aktuell seien gerade die Themen Mindestlohn und Preis-Leistungsverhältnis. SVZ-Redakteurin Roswitha Spöhr stellt Petra Schulz 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Petra Schulz: Es gibt mehrere. Ich bin sehr gern an der Ostsee in Warnemünde und im Umland von Schönlage.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Mich für eine verkehrsberuhigte Zone in der Sternberger Straße stark machen. Ich
habe hier schon mal 17 Lkw hintereinander gezählt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Morgens ab 3 Uhr und abends im Backhaus, dann im Büro und in meinem Lieblingsladen im Netto Brüel.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Beim Glasieren von Streuselschnecken im Backhaus.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für die Nachmittagsdisco, früher hieß das ja Jugendtanz, in der Brüeler Stadthalle.
Was würden Sie gerne können?
Perfekt innen dekorieren.
Was stört Sie an anderen?
Wenn jemand nicht zuhören kann oder einen anderen unterbricht, wenn der spricht. Das erlebe ich leider jeden Tag.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Am Mittwochabend bei dem Film „Ein Schnitzel für drei“. Da konnte ich auch gut abschalten und anschließend gut schlafen.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?
Ich habe eine ganze Tafel Schokolade gegessen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein Mann.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich warte jeden Tag auf „Der weiße Stein“, ein historischer Roman von Iny Lorentz. Ich habe alles, was von ihr auf dem Büchermarkt ist, schon gelesen.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Nordmagazin und, wenn es geht, Soko Wismar. Das wird fast vor der Tür gedreht und ist für mich heimatverbunden.
Wo trifft man Sie eher: bei der Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Beim Fußball.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Altkanzler Helmut Schmidt. Ich würde mit ihm auch eine Zigarette rauchen. Schmidt hat viel für uns getan, er ist ein sehr interessanter Mensch für mich.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Vorwiegend deutsche Gerichte. So beginnt jetzt die Spargelzeit. Ich esse gern fleischlos, und wenn es eng wird, die Zeit zum Kochen fehlt, fahren wir zum Argentinier, weil es da viele Pfannengerichte gibt. Ich esse ebenso gern Fisch. Jetzt war Stintzeit, da gucke ich auch nach einer speziellen Gaststätte, und die haben wir am Dömitzer Hafen gefunden.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„My Way“ von Frank Sinatra.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Ich habe vor fast acht Jahren meinen Hund als Welpen von meinem Mann bekommen. Einen Border Collie, der mein ständiger Begleiter ist.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte einmal in der Mailänder Scala „Rigoletto“ mit Jonas Kaufmann hören. Und ich im Abendkleid.

Was werden Sie als Rentner alles machen?

Ich werde einen kleinen Bauernhof haben mit Schweinen, Hühnern, Enten, paar Kühen und einen kleinen Garten.
Wem sollten wir dieses Fragen ebenfalls stellen?

Allen, die mir einfallen, haben Sie die Fragen schon gestellt.







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