Brüel : Noch keine Lösung für sauberes Trinkwasser

Nadine Borawski
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Nadine Borawski

Versorgung mit Trinkwasser weiter unklar

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22. November 2018, 20:00 Uhr

Weiterhin keine Lösung gibt es für die Trinkwasserversorgung in Neu und Alt Necheln.

Die Haushalte werden aus hauseigenen Brunnen mit Trinkwasser versorgt. Als bei einer Untersuchung des Grundwassers 2015 erhöhte Uran- und Nitratwerte festgestellt wurden, wechselten einige Einwohner zu abgefüllten Wasserflaschen. Zwischenzeitlich fanden Erkundungsbohrungen statt, bei denen Wasser führende Schichten gefunden wurden. Die Erkundungsbohrung wurde zur Grundwassermessstelle ausgebaut, wie SVZ berichtete.

Doch wie könnte eine Lösung und wie die Kostenkalkulation aussehen?

Auf der jüngsten Sitzung des Brüeler Umweltausschusses informierte die Ausschussvorsitzende Nadine Borawski darüber, dass es von Seiten der mea, einem Unternehmen der Wemag-Gruppe, zu einem Treffen mit Einwohnern keine konkreten Berechnungen gegeben habe. Nun solle es ein Treffen mit Eurawasser geben.

Die mea liefert vom Brüeler Wasserwerk aus Trinkwasser nach Brüel, Keez, Thurow, Golchen sowie in die Gemeinde Weitendorf.

Für Neu und Alt Necheln gebe es keinen Vertrag, sagt Brüels Bürgermeister Jürgen Goldberg. „Wir wollten ein zweites Angebot und haben Eurawasser gebeten, dass ein konkretes eingereicht wird“, sagt er. Wenn das vorliege, werden die Grundstückseigner informiert. Alle Informationen würden auch an den Landkreis und das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt gehen. „Wir bleiben an der Thematik weiter dran. Aber ohne Fördermittel werden wir nichts machen können.“

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