Sternberg : Noch fehlt Geld für die Sporthalle

Spaß in der Sporthalle am Finkenkamp in Sternberg bei der Olympiawoche der Grundschule. Das Parkett wurde bereits erneuert und soll bei einer Sanierung möglichst erhalten bleiben.
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Spaß in der Sporthalle am Finkenkamp in Sternberg bei der Olympiawoche der Grundschule. Das Parkett wurde bereits erneuert und soll bei einer Sanierung möglichst erhalten bleiben.

Sanierung des Gebäudes an der Grundschule in Sternberg ist nur mit Fördermitteln möglich. Die Finanzierung ist noch nicht komplett

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17. Mai 2018, 05:00 Uhr

In diesem Jahr sollte der Startschuss für die Sanierung der Sporthalle am Finkenkamp in Sternberg fallen. Doch das Projekt hängt in der Warteschleife. Erhoffte Fördermittel sind bislang nur zum Teil zugesagt. Das sagte der Vorsitzende des Schulverbandes Armin Taubenheim, zugleich Bürgermeister in Sternberg.

Aus dem Jahr 1976 stammt die Sporthalle der Grundschule. Sie sei aus energetischer und baulicher Sicht ziemlich verschlissen, so Taubenheim. Deshalb sei eine Sanierung geplant.

Der Schulverband, dem die Stadt und Kommunen im Umfeld angehören, hat sich für ein Projekt ausgesprochen, das nach derzeitigen Schätzungen 1,44 Millionen Euro kostet. Das beinhaltet nach Aussagen von Armin Taubenheim und vom Sternberger Hauptamtsleiter Olaf Steinberg neben der Sanierung einen Anbau. Im seitlichen Bereich sollen Zuschauerplätze geschaffen werden, eventuell auch neue Umkleideräume. Die Sanitäranlagen hat man ebenso im Blick. Der federnde Parkettfußboden soll dabei möglichst erhalten bleiben. Der war bereits in früheren Jahren erneuert worden.

Für die Finanzierung hatten die Sternberger zwei Förderanträge gestellt. Einer davon über die Hälfte der Bausumme an das Innenministerium als sogenannte Sonderbedarfszuweisung. Nicht in dieser Höhe, aber eine halbe Million Euro sind in Aussicht gestellt, sagt Taubenheim. Der zweite Antrag auf einen Zuschuss von 300 000 Euro zur Sportstättenförderung ging an das Bildungsministerium, so Taubenheim. Das habe Ende März über die Anträge aus dem ganzen Land beraten. Das Dilemma: Es gibt mehr Anträge als Geld. „Das Bildungsministerium versucht, eine Klärung herbeizuführen“, weiß Taubenheim. Allerdings, so ergab seine Nachfrage im Ministerium, sei noch offen, ob es für diese Sporthalle Geld gibt oder nicht. Sollte es nicht die erhofften Fördermittel geben, sei die Finanzierung das Sporthallenprojekts nicht gesichert. Die Realisierung sei fraglich und aus seiner Sicht nicht möglich, so Taubenheim. Der Schulverbandsvorsitzende sagt: „Wir warten auf eine Entscheidung.“ Als ein Bürgermeister, der erst seit zwei Jahren im Amt ist, weiß er: „Man muss einen langen Atem haben.“

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