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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. November 2017 | 05:57 Uhr

Warin : Neugier brachte Schnäppchen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Bürgermeister Ankermann als spontaner Auktionator des Wariner Stadtkrug-Inventars sehr zufrieden

Als sich am Samstagmorgen um 9 Uhr - zu einer für dieses einst meist in den Abendstunden gern frequentierte Lokal sehr untypischen Zeit – die Türen des Wariner „Stadtkrug“ noch einmal öffneten, war das zugleich seine allerletzte öffentliche Gastfreiheit. Bürgermeister Michael Ankermann hatte zur Versteigerung des Inventars der seit dem plötzlichen Ableben des Wirts am 20. Juni vergangenen Jahres geschlossenen Gaststätte und Spielhalle eingeladen.

Pächter Manfred Radtke hatte den „Stadtkrug“ seit 1993 mit viel Hingabe geführt, wovon die über und über mit Erinnerungsstücken dekorierte Innenausstattung noch ein beredtes Zeugnis ablegte. Neben besagten nostalgischen Gegenständen sollten natürlich auch das solide Mobiliar, Geschirr, Tischwäsche, der Inhalt von Küche und Tresen und was sonst noch zu finden war, unter den berühmten Hammer kommen.

Besagten Auktionshammer zu schwingen hatte der Bürgermeister eigenhändig übernommen, um – wie er sagte – dem Nachlasspfleger etwas Bares zu verschaffen, mit dem Kosten beglichen werden können, welche nach dem unerwarteten Schluss des Geschäfts aufgelaufen waren, das Manfred Radtke und seine Lebensgefährtin stets ohne Rückstände besorgt hatten.

Erwartungsgemäß begann die Versteigerung zunächst noch zögerlich, so dass augenscheinlich ein paar von Denjenigen zum Zuge kamen, die wohl mit dem Wirt noch dessen 69. Geburtstag gefeiert hatten. Stammgast Manfred Bley z.B. war überglücklich, die von seiner Pokerrunde oft und gern genutzten drei Jeton-Koffer für insgesamt 12 Euro zu ergattern. Martin Groß sicherte sich zwei Spielautomaten für 5 bzw. 10 Euro. Bei unsortierten Paketen mit Tischdecken kamen offenbar Hausfrauen mit größerem Familien- und Freundeskreis zum Zuge.

 
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