Eickelberg : Neugier auf weitere Bücher geweckt

Teils erzählte er, teils las er Passagen aus seinem Buch vor: Christoph von Fircks in Eickelberg.
Teils erzählte er, teils las er Passagen aus seinem Buch vor: Christoph von Fircks in Eickelberg.

Christoph von Fircks aus Warin erzählte mit viel Humor über „Lieblingsplätze an der Ostseeküste“

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07. August 2019, 12:00 Uhr

Mit seinem Vortrag beendete der Wariner Autor Christoph von Fircks die Veranstaltungsreihe der 5. Eickelberger Kunstkirche. In humorvoller Weise erzählte er, wie sein Buch „Lieblingsplätze an der Ostseeküste“ entstand und gab einige Passagen mit Bildern auf der Leinwand zum Besten.

Der 76-Jährige fing bereits während seines Geophysik-Studiums an, Geschichten zu schreiben, später für seine Kinder, denen er „statt Gummibärchen eine Kindergeschichte mit nach Hause“ brachte. Sein erstes verlegtes Buch war 1983 „Das schwarze Mammut“, dem noch drei weitere Bände folgten.

„Das Schreiben macht mir Spaß. Keinen Spaß macht mir, mich mit Verlagen rumzuärgern…“ und das passierte ihm wohl immer mal wieder. Auch zu Beginn der Zusammenarbeit mit dem Gmeiner Verlag für das Ostseebuch. „Auf den Verlag kam ich, weil ein guter Freund von einem anderen guten Freund einen Reiseführer für den Verlag gemacht hatte und mir erzählte, dass der noch jemanden für die Ostseeküste suche. Der Verlag sagte mir erst einmal gar nichts. Ich erfuhr dann aber, dass der sich unter anderem auf Reiseführer spezialisiert hatte mit Lieblingsorten.“

Christoph von Fircks liebt die Ostsee und nachdem er dem Verlag glaubhaft machen konnte, dass ein Mann seines Alters auch mit dem Computer umgehen kann, kamen sie zusammen. „Für das Buch kann sich der Autor weitestgehend die Orte selbst aussuchen, aber ein bisschen reden sie schon noch rein.“

Auch musste sich der Wariner während der Recherchen plötzlich mit Rechtsfragen befassen. „Das kleine Mädchen im Schmetterlingspark“ – ein gelungenes, passendes Bild für diesen Band – leider war es für ihn nicht verwendbar, da er für die Veröffentlichung keine Genehmigung der Eltern hatte. Und auch so etwas passiert: In seinem Buch hat er einen Ort empfohlen, den es heute nicht mehr gibt. „Jetzt muss ich in meine Bücher lauter Zettel reinlegen mit dem entsprechenden Hinweis, damit keiner umsonst hinfährt….“ Wählen musste er, ob er von der Kirche Warin oder Neukloster berichten will. „Ich habe mich doch für Warin entschieden, sonst hätte ich da wegziehen müssen…“

Der amüsante, lockere Vortrag, bestehend aus Bildern, Erzählung und Lesung, war ein würdiger Abschluss der 5. Kunstkirche. Christoph von Fircks weckte beim Publikum nicht nur die Neugier auf die „Lieblingsplätze an der Ostseeküste“, sondern auch auf andere Bücher aus seiner Feder.

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