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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 06:54 Uhr

Sternberg : Neues Wohngebiet erhält Straße

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Im Sternberger Maikamp sind weitere Eigenheime entstanden – jetzt geht die Erschließung in die Endphase.

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 17:18 Uhr

Von den insgesamt 14 Grundstücken, die die Stadt für weitere Eigenheime im Sternberger Maikamp erschlossen hat, sind derzeit acht verkauft. Auf den meisten stehen bereits Häuser. Jetzt werden auch die Straße und der Gehweg gebaut, die ersten Abschnitte sind so gut wie fertig. Hier wird das maschinell eingebrachte Pflaster lediglich noch ausgerichtet und abgerüttelt, wie es in der Fachsprache heißt. Die Seitenstreifen, zwei Steine breit an den Borden, müssen allerdings von Hand verlegt werden. „Mit der Maschine haben wir vorige Woche an einem Tag knapp 500 Quadratmeter geschafft“, sagt Edwin Aselmeyer von der gleichnamigen Straßenbaufirma in Warin. Der Neffe vom Chef ist hier mit seinem Sohn Martin als Zwei-Mann-Team im Einsatz.

Bei der Erschließung des Areals war zunächst nur eine Schottertragschicht angelegt worden. Die reichte für Baufahrzeuge völlig aus und sollte verhindern, dass Kräne oder schwere Fahrzeuge mögliche Schäden anrichten. Bei der Errichtung der weiteren Häuser werde erwartet, sagt Kerstin Pohl, technische Leiterin bei den Stadtwerken, die für die gesamte Erschließung verantwortlich sind, dass die Baufirmen Rücksicht nehmen. Denn länger sollte der Straßenbau nicht aufgeschoben werden, zumal die ersten Eigenheime bald bezogen werden. Zudem seien die Gelder im Haushalt für 2014 eingeplant.

Die Straße erhält graues Betonpflaster ähnlich wie die im benachbarten Wohngebiet. Die Fahrbahn wird 3,60 Meter breit, der überfahrbare Gehweg 1,90 Meter. Er ist durch eine Rinne, die aus zwei Reihen Betonsteinen besteht und das Oberflächenwasser in die Abflüsse führen soll, optisch abgegrenzt. Die Gesamtbreite dieser so genannten Mischfläche beträgt sechs Meter. Von der Absicht, den Gehweg in Rot pflastern zu lassen, wurde Abstand genommen. Die sieben Pkw-Stellplätze im öffentlichen Raum werden jedoch mit roten Steinen gekennzeichnet.

Der Straßenbau verschlingt mit 180 000 Euro weit über die Hälfte der
Erschließungskosten, die mit rund 320 000 Euro veranschlagt sind. Auf die Entsorgungsleitungen für Schmutz- und Regenwasser entfallen 61 800 bzw. 52 000 Euro, auf die Trinkwasserversorgung 25 600 Euro. Am Leitungsbau von externen Versorgungsträgern, wie für Erdgas, Elektro und Telekommunikation, ist die Stadt insgesamt mit 10 000 Euro beteiligt. Die Stadtwerke haben die Erdarbeiten dafür mit übernommen. Regen- und Schmutzwasserkanal haben eine Länge von 220 Metern, die Trinkwasserleitung misst 250 Meter, nennt Kerstin Pohl als weitere technische Daten. Zur Straßenbeleuchtung sind sechs LED-Lampen installiert. Sie waren auch schon testweise in Betrieb und können bei Bedarf zugeschaltet werden.

Bis Ende Oktober soll der Straßenbau abgeschlossen sein. „Die Firma liegt auch gut im Rennen“, so Pohl zuversichtlich. Zum Abschluss erfolgt die Beschilderung als verkehrsberuhigte Zone. Das bedeutet Schrittgeschwindigkeit, Kfz-Fahrer und Fußgänger sind gleichberechtigt.

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