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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 15:35 Uhr

Sternberg : Neues Kita-Projekt: „Das bin ich.“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Wie die Spatzen in der Sternberger Kindertagesstätte „Sonnenschein“ sich selbst kennen lernen.

Die Spatzengruppe – das sind derzeit zehn Jungen und Mädchen im Alter von einem bis zu zwei Jahren und zehn Monaten, die in der Sternberger Kindertagesstätte „Sonnenschein“ gemeinsam lernen und spielen. Die zuvor zwei Ältesten der Gruppe sind im Januar in den Kindergarten gewechselt. Im März kommt ein einjähriger Spatz neu hinzu. Betreut werden die Kinder von Heike Möller und Petra Groth.

Seit Herbst letzten Jahres hat sich für Kinder und Erzieher im Krippenbereich so
einiges geändert. Waren bisher größtenteils Gleichaltrige in Gruppen zusammen, sind die Altersunterschiede nun gravierender. „Das verlangt uns viel Fingerspitzengefühl und großes pädagogisches Können ab“, stellt Heike Möller mit Rückblick auf die drei Monate Eingewöhnungszeit von September bis Dezember fest.

Ein neues Projekt haben die beiden Erzieherinnen für ihre Spatzengruppe entwickelt, das den Kenntnis- und Entwicklungsstand jedes Kindes berücksichtigt, bei dem alle miteinander und voneinander lernen können und gemeinsam Spaß haben. Das Themalautet „Mein Körper – das bin ich.“ Dabei werden alle Bildungsbereiche erfasst, wie Entwicklung des Sprechens, mathematisches Denken, Bewegung, auch Musik und bildnerisches Gestalten gehören dazu. Bei der Umsetzung des Projektes werden Heike Möller und Petra Groth zur Zeit tatkräftig von Praktikantin Jennifer Scheefe unterstützt, die eine Ausbildung zur Kinderpflegerin absolviert.

Mit Freude zeigen die Kinder, was sie schon wissen und können, zeigen zwei Augen, zwei Ohren, Nase und Mund. Dann sind die zehn Finger dran, „Zehn kleine Zappelmänner zappeln hin und her, zehn kleinen Zappelmännern fällt das gar nicht schwer“ singen sie begeistert, und die Hände zappeln auch bei den noch nicht so Textsicheren eifrig mit. Sprechverse zur Sprachförderung, Bewegungsspiele und – lieder sind im Vorraum an einer Wandtafel ausgehängt, damit die Eltern zuhause an Gelerntes anknüpfen können. Auch die Bastelarbeiten der Kinder hängen hier. „Das ist meins“, stolz zeigt Louis auf sein Werk. Ein ganzer Louis ist da zu sehen. Für den Kopf musste ein Foto herhalten, den Körper mit Pullover und Hose haben die Kinder mit selbst gewählter Farbe gestaltet.

„Bewegungserziehung machen wir vor allem im Sportraum“, so Heike Möller. „Mittwochs ist immer unser Sporttag.“ Bewegung an der frischen Luft ist vor dem gemeinsamen Mittagessen noch einmal angesagt. Es dauert, bis alle ihre Stiefel und warmen Jacken anhaben. Die Hausschuhe kann auch schon die Kleine Emi ganz alleine ausziehen.

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