Warin : Neuer Steg für ein Dutzend Boote

Bei der Steg-Übergabe vom Wariner Sportangelverein „Petri Heil“: (v.l.) Vereinsmitglieder Jürgen Rehmer, Steffen Büttner, Christian Mudrak, Vereinschef Wolfgang Büttner und Ralf Gründler (r.) sowie Gerd Wunrau von der Landgesellschaft (2.v.r.). Fotos: Roland Güttler
1 von 2
Bei der Steg-Übergabe vom Wariner Sportangelverein „Petri Heil“: (v.l.) Vereinsmitglieder Jürgen Rehmer, Steffen Büttner, Christian Mudrak, Vereinschef Wolfgang Büttner und Ralf Gründler (r.) sowie Gerd Wunrau von der Landgesellschaft (2.v.r.). Fotos: Roland Güttler

Im Winter in 520 Arbeitsstunden fertig gestellt, erfolgte jetzt die offizielle Übergabe / Sportangelverein „Petri Heil“ zählt 102 Mitglieder.

von
30. Juli 2015, 16:44 Uhr

Insgesamt 520 Arbeitsstunden steckten die Mitglieder des Wariner Sportangelvereins „Petri Heil“ in den neuen Steg. „Wir haben drei Monate, bis zum 28. Februar, dran gearbeitet“, weiß Jürgen Rehmer das Datum noch ganz genau. „Ohne Eisgang war es schwer. Wir haben uns für die Arbeiten extra einen Ponton aus mehreren Booten zusammengebaut“, ergänzt Schriftführer Ralf Gründler. Ins Wasser gefallen sei niemand, „aber nass geworden sind wir dennoch ganz schön“, so Gründler. Der harte Kern betrug zehn Mann. Insgesamt wurden 26 Rohre mittels Pumpe samt Lanzen-Düse vorne dran eingespült. Die reinen Materialkosten betrugen 1600 Euro. „Die Stadt Warin hat uns finanziell unter die Arme gegriffen“, so Gründler.

Am neuen Steg, der als T-Form 15 Meter ins Wasser ragt und eine Breite von 13 Meter aufweist, ist Platz für ein Dutzend Boote der Vereinsmitglieder. An der Liegestelle hat jeder zudem sein „goldenes“ Namensschild auf dem Bootssteg. „Wenn schon, denn schon“, betont Gründler. Bei Christian Mudrak, der beruflich Hafenarbeiter in Hamburg ist, steht „Utsch“ auf der Plakette. „Ich bin der einzige hier, der seinen Spitznamen drauf stehen hat“, sagt Mudrak, der es „einmal im Monat schafft, Angeln zu gehen“.

Am Mittwoch erfolgte im Beisein eines Vertreters der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Leezen die offizielle Nutzungsübergabe. Aktuell hat „Petri Heil“, was die Mitgliederzahl betrifft, mal wieder die Hunderter-Marke überschritten. Exakt sind es 102.  

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen