Warin : Neuer Lebensabschnitt beginnt

<p>Klassenleiterin Antje Hausmann beglückwünscht die Kinder ihrer künftigen  Klasse 1a zur Einschulung.</p>
1 von 2

Klassenleiterin Antje Hausmann beglückwünscht die Kinder ihrer künftigen  Klasse 1a zur Einschulung.

30 Wariner Abc-Schützen wurden feierlich eingeschult. Herzlicher Empfang von den älteren Schulkindern

svz.de von
03. September 2017, 20:45 Uhr

Für 30  sechs- und siebenjährige Knirpse in Warin war am Wochenende ein ganz besonderer Tag. Sie bekamen den Status „Schulanfänger“ zuerkannt. Will heißen: Die Abc-Schützen wurden in die erste Klasse eingeschult. Und das war schon eine besondere Feier wert. Deshalb war die  Sporthalle vom Lehrerkollegium  der Fritz-Reuter-Grundschule auch recht liebevoll ausgeschmückt worden. Körbe mit Blumengebinden, Sonnenblumen an den Wänden. Und von einer größeren Schultafel winkte ein herzlicher Willkommensgruß für die „Neuen“. Rechts und links auf der „Bühne“ waren bunte Zuckertüten kreisförmig abgelegt worden – für die Klassen 1a und 1b.

Es ist eine gute Tradition in Warin, dass die  künftigen Erstklässler von den „Älteren“ der 2. und 3. Klassen mit einem bunten Programm erfreut werden. Einem Programm, das den Abc-Schützen den Eintritt in ihren  neuen und wichtigen Lebensabschnitt schmackhaft gemacht und erleichtert werden soll. Deshalb hatten als Häschen und Zwerge verkleidete Schüler im vorderen Teil der Halle schon Aufstellung genommen. Und auch der große Sportsaal hatte sich inzwischen bis auf den letzten Platz gefüllt – mit Eltern Großeltern und Geschwistern. Und dann kamen sie, die Hauptpersonen des Tages, festlich gekleidet, und nahmen mit ihren Klassenleiterinnen Antje Hausmann und Diana Piehl vorn Platz.

Und dann: Vorhang auf, das Spiel beginnt. Nach der offiziellen Begrüßung  durch Schulleiterin Dagmar Arndt  ging es zu Besuch in  die Hasen- und Zwergenschule. Dort wurden Zahlen- und Buchstaben-Übungen spielerisch vorgeführt. Und die „Neuen“  spielten fleißig mit. Sie bewiesen, dass sie schon einiges können, Buchstaben und Zahlen zum großen Teil schon beherrschen. Die Stimmung war ausgelassen.

Nach dem offiziellen Teil ging es erstmal in die Schulklassen, wo die Schüler ihre erste Schulstunde erlebten. Wo sie einander vorgestellt wurden und ihren künftigen Platz bekamen. In dieser Zeit nutzten die Eltern die Gelegenheit, auf dem Schulhof den vom Schulförderverein angebotenen Kuchen und Kaffee zu genießen. Dann ging es in den Sportsaal zurück, wo die langersehnten Zuckertüten überreicht wurden und die ersten Klassenfotos geschossen wurden.

Schulleiterin Dagmar Arndt gab dann den Eltern einige mahnende und nachdenkliche Worte mit auf den Weg. „Der Ernst des Lebens beginnt für Ihre Kinder, ihr Tagesablauf ändert sich. Deshalb gehen Sie den Tag gelassener an. Wichtig sind Bezugs- und Vertrauenspersonen für Ihre Kinder“, so ihre Worte. Man solle aber nicht vergessen, die Kinder zu loben und sie nicht zu bedrängen. Nichts  sei schlimmer, als dass die Kinder Angst vor ihren Eltern haben.

Ab 11. September beginne in der Schule ein Projekt Mitmach-Zirkus.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen