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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

12. Dezember 2017 | 21:03 Uhr

Warin : Neuer Kunstrasen ein Schmuckstück

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Warins Bürgermeister übergab der Platz an den TSG-Vorsitzenden Frank Ridder.

von
erstellt am 13.Jun.2014 | 17:37 Uhr

Der Wariner (Fußball-)Himmel hängt voller Geigen. Heute um 15 Uhr soll es mit dem erstmaligen Landesliga-Aufstieg der 1. Mannschaft klappen. „Ein Punkt beim Spiel in Groß Stieten reicht uns“, verkündet TSG-Vorsitzender Frank Ridder. Und in der Stadt zwischen den beiden Seen hegt man keinerlei Zweifel, dass es schief gehen und Nachbarschaftsrivale FC Aufbau Sternberg noch vorbeiziehen könnte. Laut Ridder ist die Aufstiegsparty für 19 Uhr am Wariner Strandbad geplant.

Üblicherweise hätte diese im Vereinsheim auf dem Sportgelände „Am Glammsee“ stattgefunden. Doch da sich hier eines von drei Wahllokalen für die sonntägliche Bürgermeister-Stichwahl zwischen Amtsinhaber Michael Ankermann (CDU) und seinem SPD-Herausforderer Christian Mews befindet, gehen die Fußballer lieber auf Nummer sicher.

Am Donnerstagnachmittag übergab Ankermann den neuen Kunstrasenplatz auf dem TSG-Gelände an den Vereinschef. „Das passt wie die Faust aufs Auge“, quittierte Ridder es mit Blick auf das erhoffte sportliche Wariner Highlight. Dabei sind in Sachen Kunstrasen noch Restarbeiten zu tätigen. Fertigt ist das neue Schmuckstück laut Ridder „zu 90 Prozent. Die offizielle Übergabe soll am 26. Juni erfolgen – rechtzeitig zum großen TSG-Volleyballturnier am 12. Juli.“

Der Kunstrasenplatz mit den Spielfeld-Ausmaßen von 60x40 Metern sowie vier Volleyballfeldern drauf ist von der Bauweise her der modernste Platz seiner Art. Da bei den Arbeiten durch die Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Rumpf GmbH aus Rampe bei Schwerin eine Torflinse gefunden wurde, was zu Mehrkosten von 18 000 führte, summierten sich die Gesamtkosten auf 340 000 Euro. Davon übernimmt das Landesförderinstitut die Hälfte. Die anderen 50 Prozent teilen sich Stadt und Verein. Die ersten Planungen zum Bau des Kunstrasenplatzes gab es vor fünf Jahren. „Damals hätte man für das Geld einen kompletten Platz für den Punktspielbetrieb errichten können. So sind die Preise gestiegen“, betont Ridder. Doch auch so ist er glücklich, dass im dritten Anlauf endlich die Fördergelder flossen. Zu gute kommt das vor allem den gleich acht Nachwuchsteams der Fußballabteilung. Aber auch einfach zum Bolzen darf man laut Ridder künftig hier drauf, der sicher ist, „dass auch der Schulsport das nutzen wird.“

Neben Ankermann weilte auch Mews am Donnerstag vor Ort. Ersterer outete sich auf dem Kunstrasenplatz als Nicht-Fußballer. Der Herausforderer von der SPD, der seit fünf Jahren in Warin wohnt, sagte auf Nachfrage: „Ich habe selbst bis zum Alter von 18 in meiner Heimatstadt für Chemie Bernburg Fußball gespielt. Im vergangenen halben Jahr war ich bei jedem TSG-Heimspiel.“

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