Nisbill : Neuer Käpt’n am Ruder

<p>Ruder-Übergabe im „Haus Am Bibowsee“ von Ferdinand Hartmann  (r.) an die neuen Geschäftsführer Frank Tschiesche  (l.) sowie Ulrich Teutschbein.  </p>

Ruder-Übergabe im „Haus Am Bibowsee“ von Ferdinand Hartmann  (r.) an die neuen Geschäftsführer Frank Tschiesche  (l.) sowie Ulrich Teutschbein. 

Gestern offizielle Amtsübergabe des „Hauses Am Bibowsee“ in Nisbill.

svz.de von
06. Januar 2016, 17:18 Uhr

Gestern um 13 Uhr war die Zeit der offiziellen Übergabe und Verabschiedung auf der 1. Betriebsversammlung des neuen Betreibers der Fachpflegeeinrichtung „Haus Am Bibowsee“ in Nisbill. Ferdinand und Suse Hartmann hatten ihr Lebenswerk zum Jahreswechsel – wie berichtet– nach elfeinhalb Jahren in neue Hände gelegt – dem Internationalen Bund (IB).

Jetzt erfolgte es nochmals symbolisch vor den Mitarbeitern. Ferdinand Hartmann überreichte seinem Geschäftsführer-Nachfolger Frank Tschiesche vom IB Mittleres Mecklenburg in Güstrow ein Steuerruder. „Toll, jetzt sind wir die Käpitäne“, sagte dieser und fuhr – im Bild bleibend – fort: „Schön daran; wir sind ein hochseetaugliches Schiff. Das lebt von seiner Crew. Gemeinsam wollen wir es auf ruhigem Wasser halten.“ Neben Tschiesche fungiert mit dem in Berlin ansässigen Ulrich Teutschbein ein zweiter Geschäftsführer. Letzterer ist in Nisbill für die Bereiche Personal, Finanzen und Recht verantwortlich. „Beim IB gilt grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip“, betont Tschiesche. Für die über 100 Mitarbeiter, darunter seit Dezember auch fünf Chinesen als Pflegeassistenten, habe sich durch den Betriebswechsel nichts geändert, es gebe „keine neuen Arbeitsverträge. Noch gibt es Entlassungen oder Versetzungen.“

Ferdinand Hartmann, Jahrgang 1948, sagte in einer kurzen Rede „herzlichen Dank für die Loyalität in all den Jahren“ an die Adresse seiner einstigen Mitarbeiter. Zuvor bekannte er gegenüber SVZ, dass jetzt „alles ein bisschen neu ist zwischen Befreiung und gewissem Wehmut; wobei die Befreiung der Verantwortung überwiegt.“ Dessen Frau Suse Hartmann meinte: „Es tut weh, ist schwierig loszulassen. Das hier war meine Familie. Aber wir bleiben in Kontakt, ich werde ab und zu, bei Veranstaltungen etwa, reinschauen.

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