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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 13:15 Uhr

Sternberg : Neuer Bürgermeister ernannt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Jochen Quandt nimmt in der Sitzung der Sternberger Stadtvertretung seinem Nachfolger Armin Taubenheim den Amtseid ab.

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Für den 2. Mai ist nun alles klar: Der langjährige Sternberger Bürgermeister Jochen Quandt, der mit 65 Jahren Ende dieses Monats in den Ruhestand geht, nahm auf der Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstagabend die Ernennung seines Nachfolgers Armin Taubenheim vor. Dieser legte feierlich den Amtseid ab und zieht im Mai ins Rathaus ein, wo er sich seit einigen Wochen an der Seite des scheidenden Stadtoberhaupts eingearbeitet und verschiedenste Kontakte zu
Behörden und Ämtern aufgenommen hat. Quandt war bis 2021 gewählt worden und nun beinahe 26 Jahre lang hauptamtlicher Bürgermeister, so lange wie kein anderer weit und breit, hatte aber bereits kurz nach seiner Wahl 2012 angekündigt, nicht die volle Zeit im Amt bleiben zu wollen. Taubenheim, bislang Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtvertretung, setzte sich dann bei der notwendig gewordenen Wahl am 21. Februar mit 52,29 Prozent gegen Einzelbewerber Thomas Dolejš durch. Der Sternberger Bürgermeister ist gleichzeitig Leitender Verwaltungsbeamter für das Amt Sternberger Seenlandschaft.


Neubesetzung in mehreren Ausschüssen


Nach dem Ausscheiden Taubenheims aus der Stadtvertretung rückt in der CDU-Fraktion Jan Markowski nach, der ihr bereits in der vorherigen Wahlperiode angehörte. Ebenfalls zum 1. Mai gibt Heidemarie Lahl aus der selben Fraktion ihr Mandat zurück. Ihren Platz nimmt Stefan Markowski ein.

Diese Veränderungen zogen auch die Neubesetzung von Ausschüssen nach sich, die nach Absprachen zwischen den Fraktionen nun in der Stadtvertretung einmütig die Zustimmung fand. Danach wird Jens Quandt Mitglied im Hauptausschuss, Jörg Rettig im Haushalts- und Finanzausschuss, Stefan Markowski im Ausschuss Sozial- und Bildungswesen sowie im Werksausschuss.

Nach seinem letzten Verwaltungsbericht an die Stadtvertretung und den Abstimmungen über Beschlussvorlagen (SVZ berichtet noch) dankten die Vertreter der drei Fraktionen Jochen Quandt für seine langjährige, erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Stadt und ihrer Ortsteile. Sein Nachfolger als Bürgermeister und CDU-Parteifreund stellte fest, „dass es sich in Sternberg gut leben und wohnen lässt“. Von der Kinderkrippe bis zum Seniorenzentrum sei für jede Altersgruppe gesorgt. Quandt habe „Verantwortung übernommen und die nicht immer einfachen Situationen und Herausforderungen mit Vernunft, Sachverstand und Fachkompetenz erfolgreich bewältigt“. Seine Handschrift, die er gemeinsam mit der Immobilien GmbH und Co. KG hinterlassen habe, sei „in vielen neu entstandenen schönen Häusern, Plätzen, Straßen und Anlagen eindrucksvoll sichtbar“.

Die Zusammenarbeit sei „in all den Jahren“ konstruktiv gewesen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk-Egbert Unger. Es habe „auch hier und da unterschiedliche Auffassungen“ gegeben, aber es sei gemeinsam „immer eine Lösung“ gefunden worden, so Unger. Und Quandt sei trotz der „nachweisbaren Erfolge immer auf dem Teppich geblieben – das nennt man Verbundenheit zu den Bürgern“.


Eine Zeit, in der auch heftig diskutiert wurde


Sehr persönlich hielt Irene Werner von der Partei Die Linke, ihre Worte an den scheidenden Bürgermeister. 15 Jahre habe sie als Stadtvertreterin und Fraktionsvorsitzende mit ihm zusammengearbeitet. „Das waren 15 Jahre, in denen ich Zusammenhänge in der Kommunalpolitik von dir lernte. Das war eine Zeit, in der du geduldig immer wieder Fragen beantwortet hast, auch wenn sie eigentlich klar sein sollten. Das waren 15 Jahre, in denen manchmal auch heftig diskutiert wurde, um zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen“, sagte Irene Werner.

Gestern fand im Kreise der Mitarbeiter die Verabschiedung von Jochen Quandt statt, am Freitag folgt die mit großem Bahnhof und zahlreichen Gästen.

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