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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 07:56 Uhr

Brüel : Neuer Anlauf für einen Anglerball

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Anglerverein „Roter See“ zog Jahresbilanz. Neben vereinsinternen Veranstaltungen auch in der Stadt präsent

von
erstellt am 25.Feb.2017 | 05:00 Uhr

„Was sich der Vorstand des Anglervereins Roter See e. V. im vergangenen Jahr vorgenommen hatte, wurde umgesetzt. Alle geplanten Veranstaltungen mit Ausnahme des Anglerballs wurden durchgeführt“, erklärte Vereinsvorsitzender Karsten Löwe auf der Jahreshauptversammlung im Brüeler Bürgerhaus. Der Vorstand sei derzeit nicht vollständig besetzt, arbeite aber gut zusammen, sodass daran festgehalten werden solle. Jugendwartin Edeltraut Jaeger hatte im Dezember 2016 ihre Funktion aus beruflichen Gründen abgegeben und war aus dem Verein ausgetreten. Eine Neubesetzung sei derzeit nicht geplant, erklärte Löwe. Die Jugendarbeit werde von den Vorstandsmitgliedern mitübernommen werden müssen.

Rund 120 Mitglieder zählt der Brüeler Verein. Karsten Löwe sprach nicht nur von einer stabilen Mitgliederstärke, sondern auch von etlichen Neuaufnahmen.

Nicht zufrieden sei der Vorstand mit der Teilnahme an den Veranstaltungen. „Prozentual steht das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen in einem schlechten Verhältnis. Es sind immer die treuen Mitglieder da, selten kommen neue oder andere. Alle Veranstaltungen wurden geplant, vorbereitet und mit Ausnahme des Anglerballs durchgeführt.“ Löwe erinnerte an das An- und Abangeln, Paarangeln, das bei den Kindern sehr gut angekommene Angeln am Roten See und das ebenfalls für diese Altersgruppe durchgeführte Forellenangeln.

Abgesagt werden musste der Anglerball 2016, für den es nur zwölf Anmeldungen gegeben hatte. „2017 versuchen wir noch einmal, ihn durchzuführen“, so Karsten Löwe, der mit dem 28. Oktober auch schon den Termin nennen konnte. Präsenz zeigten die Brüeler Angler natürlich auch bei öffentlichen Veranstaltungen, wie dem Stadtfest und dem Weihnachtsmarkt, „was positiv von den Brüeler Bürgern aufgenommen wurde“. Wenn es um die Durchführung von Veranstaltungen gehe, gehörten Collet Döbel, Heike Wiechmann, Marlis Hortig, Britta Schmuhl und Petra Tokarz zu denjenigen, die „immer zur Stelle sind, wenn man sie braucht und die sich selber aktiv einbringen“, würdigte der Vereinsvorsitzende.

Diese Aussage treffe aber ebenso auf die Vorstandsmitglieder zu, die Arbeitseinsätze vorbereiten und den Gewässerwart bei Fischbesatzmaßnahmen unterstützen. „Besonders eingebracht haben sich auch hier wieder Henning Seik, Wilhelm Kubat, Fred Käther, Andreas Gehler, Lothar Jazek, Horst Scharkow und Horst Kremp. Besonders erwähnen möchte ich Wilhelm Kubat, der freiwillig für die Stadt Brüel die Wanderwege um den Deichelsee und Hikensee frei geschnitten hat, als Dank dafür, dass die Stadt uns den Vereinsraum kostenlos zur Verfügung stellt“, informierte Löwe. Er konnte zudem fast allen Mitgliedern bescheinigen, ihre Arbeitsleistungen erbracht zu haben, wobei es weiterhin noch sehr viel Arbeit an den vom Verein zu betreuenden Seen gebe.

2016 wurden sechs Arbeitseinsätze durchgeführt. Bäume wurden gefällt, Angelstellen und Wanderwege freigeschnitten, Uferbereiche gesäubert, die Schranke am Hohlsee instand gesetzt, Müll gesammelt und vieles mehr.

Angeschafft wurde ein Vereinsboot. Wo es zum Einsatz kommt, ist noch nicht endgültig entschieden. Wobei der Vorstand auch notwendige Sicherungsmaßnahmen
im Blick hat, „damit es nicht wieder so einfach entwendet werden kann“.

Der Verein verfügt seit dem vergangenen Jahr über eine neue Vereinsfahne mit eigenem Wappen, zudem können T-Shirts, Mützen und Basecaps bei René Döbel erworben werden. Mit dabei ist die Vereinsfahne auch beim Anangeln. In welcher Form die traditionelle Veranstaltung am Roten See in diesem Jahr stattfinden könne, sei allerdings noch unklar, bedauerte Löwe. „Eine Unterstützung bei der Finanzierung der Blasmusik und der Versorgung am See durch Peter Krüger ist leider nicht mehr gegeben.“ Als Treffpunkt bleibe um 5.30 Uhr der Markt. Es gebe Überlegungen, einen Lautsprecherwagen mit Musik zu nutzen, wenn sich keine Sponsoren für die Blasmusik finden.

Die Versorgung am See könnte gegebenenfalls über Catering organisiert werden.

Im Bericht des Gewässerwartes wurde noch einmal auf die im vergangenen Jahr auf dem Hilkensee entdeckten so genannten Fischpuppen verwiesen. Wie SVZ berichtete, handelte es sich dabei um selbstgebaute Konstruktionen aus Drilling, Pose, Schnur, Gewichte und Plasteflasche. Die Wasserschutzpolizei wurde informiert, die „Puppen“ eingesammelt und an die Staatsanwaltschaft übergeben. Wenn Mitglieder Unrechtmäßiges feststellen, könnten sie die 110 wählen, die Polizei leite den Fall weiter.

Der in 2016 durch den Landesanglerverband bereitgestellte Fischbesatz war in einem sehr guten Zustand, bescheinigte der Gewässerwart. Eingesetzt wurde in den Deichelsee, Hohlsee, Hilkensee, Roten See, Kreuzsee, Glockensee, Bullensee sowie Wispelmoor.




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