Hohenfelde/Bolz : Neue Straße in Hohenfelde

Der Elf-Häuser-Ort Hohenfelde.
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Der Elf-Häuser-Ort Hohenfelde.

Die Ausschreibung endet am Sonntag, zugleich erfolgt die Sanierung bis zum Nachbarort Bolz.

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09. Juni 2016, 12:05 Uhr

Bereits vor Jahresfrist stand die Maßnahme auf der Prioritätenliste der Gemeinden Borkow bzw. Mustin ganz weit oben. Wegen fehlender Fördermittel wurde die Straßenerneuerung im Borkower Ortsteil Hohenfelde sowie des Abschnitts zwischen dem Ort und dem Nachbardorf Bolz auf 2016 verschoben.

Insgesamt beträgt die Entfernung zwischen beiden Orten 2,41 Kilometer, wobei zwischendurch die Gemeindegrenze verläuft. Zur Borkower Seite gehören dabei 740 Meter.

Da es zwei Kommunen sind, musste jede ihre eigene Ausschreibung im Rahmen des ländlichen Wegebaus vornehmen. Hierfür beträgt die Förderung 90 Prozent. Innerorts in Hohenfelde läuft das Ganze über den Dorferneuerungs-Topf – mit 75-prozentigem Förderanteil durchs Land.

Die kalkulierten Gesamtkosten in Hohenfelde betragen 180 000 Euro, mit 135 000 Euro Fördergelder. Die elf Anwohner an der einzigen Straße Auf dem Berge werden mit einem Eigenanteil von 20 000 Euro beteiligt. Dazu gab es Montagabend eine Einwohnerversammlung. Tags darauf stimmten die Borkower Gemeindevertreter beiden Vorhaben zu.

Gegenüber den Planungen von 2013 verteuert sich der Bau um 60 000 Euro, also ein Drittel(!). Seinerzeit war freilich kein Regenkanal in dem Projekt enthalten.

In Hohenfelde wird die Straße auf 240 Meter Länge und einer Breite von 3,50 Metern asphaltiert. Hinzu kommen beiderseits eine ein Meter breite Bankette sowie die Entwässerung. Und die Bushaltestelle erhält spezielle Kasseler Borde. Zudem wird eine „Verweileinheit“ errichtet, bestehend aus Bank, Tisch und Überdachung. Ortslage und Straßenabschnitt werden laut Bürgermeisterin Regina Rosenfeld „in einer Einheit ausgebaut“. Die Ausschreibung läuft bis zum 12. Juni, vier Tage später ist Submission. Gebaut werden soll vom 11. Juli bis 26. August.


Bauanlaufberatung für Bolzer Abschnitt


Dann ist der Bolzer Abschnitt bereits fertig. Heute erfolgt laut Edwin Junghans vom Sternberger Amt für Stadt- und Gemeindeentwicklung „die Bauanlaufberatung“.

Die Baukosten für das 4,50 Meter breite Asphaltband in dem 1770 Meter langen Abschnitt betragen ca. 383 000 Euro. Es wird neben der Bankette auch eine Ausweichbuchte geben. Den Zuschlag erhielt Raida-Straßenbau aus Satow.

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