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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 06:50 Uhr

Warin : Neue Geräte aus Robinie

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Spielplatz am Wariner Stavensbachgang nach Erweiterung freigegeben. Stadt hat 10 000 Euro investiert.

von
erstellt am 26.Feb.2015 | 20:00 Uhr

Die jüngsten Wariner und ihre Eltern haben seit Mittwoch ein neues Ziel: Am Stavensbachgang, genau zwischen August-Cords-Park und Strandbad, erwartet sie ein deutlich erweiterter Spielplatz. Mit den neuen Geräten bietet er nun auch Mädchen und Jungen im Vorschulalter viel Spaß.

Seilbahn, Reck und Tischtennisplatte wie bisher eignen sich eher für größere Kinder. Den Kleinen blieben lediglich eine Vogelnestschaukel oder die Rasenfläche zum Toben. Jetzt kamen Hangrutsche, Spielschiff,
Minischaukel, Wasserlilien zum Balancieren sowie eine Sandfläche zum Buddeln mit Eimer und Schaufel hinzu. Für Eltern, Oma oder Opa wurden zwei Bänke aufgestellt, um bei dem fröhlichen Kindertreiben auch Sitzgelegenheiten zu haben. Zwei Schilder weisen darauf hin, wer Eigentümer des Spielplatzes und Ansprechpartner dafür ist – die Stadt.

Ob Bürgermeister Michael Ankermann, Katja Schröder vom Sozialausschuss der Stadtvertretung oder Sven Breitrück vom Bauamt Neukloster-Warin, Kinder, Erzieherinnen und Praktikant aus der Kita „Regenbogen“ –
allen war die große Freude bei der offiziellen Freigabe des Spielplatzes anzumerken. Und nach dem gemeinsamen Durchschneiden des Absperrbandes gab es für die Mädchen und Jungen kein Halten mehr. Der Andrang an den Geräten zeigte den Kleinen aber gleich, dass sie sich manchmal geduldig anstellen müssen, bis sie an der
Reihe sind.

„Weil sich der Spielplatz gut in die Natur einfügt, sollten auch die Geräte dazu passen. Und sie sollen die Kinder anregen, sich auf verschiedene Art aktiv zu betätigen“,
erklärt Sven Breitrück. Der Sozialausschuss und die junge Elterninitiative hatten über die Auswahl der Spielgeräte mit entschieden. Diese wurden von der Firma Kompan, ein weltweit führender Hersteller von Spielplatzgeräten mit Hauptsitz in Flensburg, geliefert. Über deren Vertreter Stefan Reggentin lief bereits vor knapp drei Jahren die Gestaltung des Schulhofes der Grundschule „Fritz Reuter“, als die Spielgeräte unter großer
Beteiligung von Eltern aufgestellt wurden. Damit hatte der Hersteller diesmal einen Fachbetrieb aus der Nähe von Rostock, der auch selbst Geräte fertigt, beauftragt. In der Zeit hatte übrigens
Anwohner Andreas Muhs ein Auge auf die Technik der Firma sowie auf den Spielplatz, zu dessen Freigabe er nun auch gern kam.

Die neuen Spielgeräte bestehen hauptsächlich aus natürlich belassenem Robinienholz. Dafür verspricht der Hersteller eine Haltbarkeit von mindestens 20 Jahren. Für die Geräte und ihren Aufbau hat die Stadt 10 000 Euro investiert.

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