Weberin : Natur, Licht und Farben im Café

Vor der „Mohnwiese“ Jens Müller (l.) und Café-Inhaber Ed Schütze.
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Vor der „Mohnwiese“ Jens Müller (l.) und Café-Inhaber Ed Schütze.

Jens Müller stellt im Weberiner „Naschwerk“ Mecklenburger Landschaften aus

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23. März 2016, 21:00 Uhr

Wer das Café „Naschwerk“ in Weberin betritt, sieht sich inmitten einer „Mohnwiese“. Großflächig hängt das Bild an der gegenüberliegenden Wand. Es gehört zur neuen Ausstellung „Natur.Licht.Farben“, in der Jens Müller Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt. An der Warnow hat der Schweriner „Unterm Blätterdach“ fotografiert, auf Insel Poel den „Wellenbrecher“, „Giftige Schöne“ im Grambower Moor entdeckt oder in Dorf Mecklenburg „Sommermohn“ und die „Mohnwiese“. Der 37-Jährige ist gern in der Natur. „Jedes Jahr zu Pfingsten paddeln wir auf der Warnow und ihren Nebenflüssen. Irgendwann hat sich die Tradition eingeschlichen, zum krönenden Abschluss bei Ed im Café zu frühstücken“, erzählt er. Und weil das so schön gelegen sei, habe er schon länger die Idee gehabt, hier einige der wunderbaren Motive aus der Mecklenburger Landschaft zu zeigen. Welche Bilder, das sei nicht schwer gewesen. Obwohl – Jens Müller hatte Ed Schütze, Inhaber des „Naschwerks“ , Aufnahmen in Schwarz-Weiß vorgeschlagen. „Weil es bunt eingerichtet ist. Ich wollte einen Kontrast setzen“, begründet er. Doch Schütze ging nicht mit. Er wollte Farben haben und konnte überzeugen. „Zum Glück“, sagt Müller, denn die Natur, die er so mag, gebe dies eigentlich schon vor.

Das Fotografieren ist für den 37-Jährigen Ausgleich zur Arbeit in einem medizinischen Labor. Er fotografiert seit seiner Jugend und hat auch sein Studium der Neurobiologie u. a. mit Foto-Workshops finanziert.  

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