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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. August 2017 | 22:24 Uhr

Brand in Dabel : Nachbar rettet vermutlich Leben

vom

Beim Brand an einem Wohnhaus in Dabel blieb zum Glück nur bei Sachschaden

Bei einem Brand an einem Wohnhaus in Dabel wurden keine Personen verletzt, es blieb zum Glück bei Sachschäden. 29 Kameraden der Feuerwehren aus Dabel und Sternberg waren im Einsatz.

Pfingstsonntag, wenige Minuten vor 5.30 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Dabel und Sternberg durch die Sirene geweckt. Ein Wohnhausbrand in Dabel, hieß es von der Leitstelle als Einsatzgrund. Vor Ort angekommen, wurde umgehend die Brandbekämpfung aufgenommen und relativ schnell das Feuer gelöscht.

Dabei hatten die sieben Bewohner großes Glück, dass zum einen niemand verletzt wurde und zum anderen das Haus weiterhin bewohnbar ist. Großen Anteil hatte der Nachbar von gegenüber. Andreas Kallender ist das frühe Aufstehen gewöhnt. Auch am Sonntag war dies der Fall. „Doch beim Aus-dem-Fenster-Sehen sah ich am Haus gegenüber dunklen Rauch aufsteigen“, erzählt er. Sofort alarmiert er die Feuerwehr und eilt zum Haus. „Dort war ein Fenster ein wenig offen und da habe ich die Bewohner geweckt, die dann sofort das Haus verließen“, so Kallender. Das Feuer war auf dem Dach der Veranda ausgebrochen und bereits auf den Dachstuhl übergegriffen.

In der Zwischenzeit waren die Kameraden vor Ort und haben die Brandbekämpfung aufgenommen. Durch den schnellen Einsatz konnte das Feuer auch relativ schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei vor Ort, könnten Dacharbeiten am Vortag der Brandgrund sein. Vermutlich ist ein Schwelbrand ausgebrochen, der am frühen Sonntagmorgen dann zum offenen Feuer wurde. Die genauen Umstände werden durch die Kriminalpolizei ermittelt, die Beamten des Kriminaldauerdienstes nahmen noch am Sonntagmorgen ihre Arbeit auf.  Die Höhe des Sachschadens wurde von der Polizei mit „mehreren tausend Euro“ beziffert. Durch das Feuer wurde eine Dachfläche von ca. zwei mal drei Metern  zerstört.

„Wir hatten großes Glück, im Dachboden ist auch noch Stroh gelagert. Das blieb zum Glück verschont, nicht auszudenken, wenn die Flammen dort übergegriffen hätte“, so eine der Bewohnerinnen. Zu siebt waren sie an diesem Morgen im Haus und alle sind glücklich, dass der Nachbar so früh aufstand und richtig gehandelt hat.

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erstellt am 15.Mai.2016 | 08:32 Uhr

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