zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 03:04 Uhr

Sternberg : Nach den Eltern jetzt die Kinder

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Gestern wurde in Sternberg der Internationale Kindertag unter der gemeinsamen Regie von Stadt, Vereinen und Privatpersonen gefeiert.

svz.de von
erstellt am 29.Mai.2015 | 18:02 Uhr

Nachdem im Monat Mai bereits der Mutter- und der Vatertag (Himmelfahrt) ausgiebig gefeiert wurden, waren jetzt die Kinder an der Reihe. Gestern hatten sie viel Spaß auf dem Sternberger Sportplatz am See. Sie: Das waren die Kinder der beiden Sternberger Kindertagesstätten, „Sonnenschein“! und „Am Berge“, sowie die Schüler der „Alexander-Behm“-Grundschule und der Sternberger Förderschule. Der eigentliche Kindertag ist zwar erst am Montag, dem 1. Juni. Aber die Vorbereitungen nahmen auch Zeit in Anspruch – so baute der Verein „Dialog & Action“ zum Beispiel die Pavillons auf –, deshalb wurde der Kindertag auf Freitag vorverlegt. Selbst das Wetter spielte mit.

Es waren ingesamt 18 Stände, die gestern im Stadion auf die Kinder warteten. Und dabei setzten die Verantwortlichen, der Sozialausschuss der Stadt Sternberg, wieder auf die guten Erfahrungen der vergangenen Jahre. Will heißen: Stadt und Vereine sowie Privatpersonen hatten sich zusammengeschlossen und das Fest zu dem gemacht, was es wurde. Nämlich ein Event mit Spaß, Sport und Spiel. Und so gab es auch in diesem Jahr wieder viele Angebote für die Kinder – von Feuerwehr, Heimatverein, Sportverein mit Gerhard Müller, den Seglern, von Dialog & Action, vom Behindertenverband, vom dfb, vom Schützenverein, Motorsportclub und von den Horten. Auch das Bildungswerk unterstützte die Veranstalter. Lothar Krause von der Verkehrswacht Parchim – er war der frühere Sternberger Kontaktbeamte – bot wieder die Verkehrserziehung an. Das Jugend-Rot-Kreuz der Sternberger Regionalschule hatte die gesundheitliche Betreuung übernommen. Das Essen kam wie immer von der DRK-Sozialstation; und auch Heino Keller vom Restaurant „Domowoj“ gab seinen Obolus zum Kindertag dazu. „Wir wollten den Kindern gleich auch mal unsere Vereine vorstellen und ihnen zeigen, wie dieselben von der Stadt unterstützt werden. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen“, so Heidi Lahl. Und sie erzählte noch gleich, dass die gute Zusammenarbeit bei der Gestaltung des Kindertages schon das fünfte Jahr Früchte getragen habe.

Gleich hinter dem Eingang zum Stadion hatte sich Ulrike Hunz mit Schülern der 10. Klasse postiert. Mit ihnen verteilte sie die von ihr gesponserten Luftballons. Clown Bandi trieb seine Späße. Der Gang von Stand zu Stand zeigte die Vielfalt der Angebote für die Kinder. Gleich an mehreren Ständen konnten sich die Kinder schminken lassen. Das hatte unter anderem Inge Stolte vom Sternberger Hort übernommen. Interessant wurde es auch am Stand des Sternberger Heimatvereins. Hier war Geschicklichkeit gefragt, um die im wörtlichen Sinne berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. Gleich nebenan ging es beim Sackhüpfen um Schnelligkeit. Elke Rödiger setzte die Kinder in die Spur. Astrid Haase war mit ihrer Enkelin gekommen, die sich auch im Sackhüpfen versuchte. „Schön, was hier für unsere Kinder und Enkel geboten wird“, meinte sie erfreut. Und es wurde auch alte Handwerkskunst vorgeführt. Hans-Joachim Gland zeigte den Kindern, wie man mit einer Bohrmaschine oder einem Hobel richtig umgeht. Der achtjährige Nicolas Heger bewies dabei Geschick. „Es macht mir einfach viel Spaß“, erzählte er und drehte fleißig die Handbohrmaschine und schob den Hobel. Dosen- und Ringewerfen sowie Angeln fehlten auch nicht.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen