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3. Ferienaktionstag im Freilichtmuseum Groß Raden : Museum lockt mit vielen Aktionen

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Feuer, Rauch und bunte Blätter war das Motto beim dritten Ferienaktionstag im Freilichtmuseum Groß Raden am Mittwoch. Für große und kleine Besucher hatte sich das Team eine Menge Mitmach-Aktivitäten einfallen lassen.

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erstellt am 05.Okt.2012 | 11:28 Uhr

Groß Raden | Feuer, Rauch und bunte Blätter war das Motto beim dritten Ferienaktionstag im Freilichtmuseum Groß Raden am Mittwoch, 3. Oktober. Für große und kleine Besucher hatte sich das Team um Museumsleiterin Heike Pilz eine Menge Mitmach-Aktivitäten einfallen lassen.

Amelie Möller und Lina Henke aus Güstrow hatten Spaß am Töpfern. Die Schwestern waren mit ihren Eltern und der kleinen Schwester zum wiederholten Male zu Gast beim Ferienaktionstag. "Die Gefäße können sich die Besucher mitnehmen. Der Ton muss langsam trocknen. Nach etwa zwei Wochen kann er gebrannt werden. Genutzt werden können die Gefäße aber auch so schon, nur dürfen sie nicht mit Feuchte in Berührung kommen", erklärte Standbetreuerin Monika Eberling.

Immer wieder tauchte Florian die Kelle in das flüssige Bienenwachs und goss es über seine Königskerze. Die war als solche eigentlich gar nicht mehr zu erkennen. "Wir sammeln die verblühten Königskerzenblütenstände ein und trocknen sie. Dann können sie mit flüssigem Bienenwachs übergossen werden und bekommen dadurch ihre urige Form. Dabei sieht jede Kerze anders aus. Die Idee hatte einmal jemand mitgebracht und wir haben sie aufgegriffen. Früher stellten sich Mönche in gleicher Weise Kerzen in den Klöstern her. Der Pflanzenstiel ist der Docht und die Brenndauer ist etwa eine Stunde", erzählte Sabine Liebscher vom Freilichtmuseum.

Nicht nur der neunjährige Florian hatte Spaß an der Kerzenherstellung. Auch Joana (12) und Florians Vater Peter Eipert waren mit Eifer dabei. Alle waren gemeinsam aus Rostock gekommen. "Eigentlich wollten wir mit einer Kindergruppe herkommen, aber das klappte nicht. So sind wir privat hier" fügte Sozialpädagogin Antje Schneider an.

Kräftig drückte Bianca Richter das Messer in den orangeroten Hokkaidokürbis. Töchterchen Madita half ihr dabei und schabte mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus. "Wir nutzen das Wetter, den freien Tag und das Ferienangebot und sind hergekommen", so die Retgendorferin. "Wir haben in diesem Jahr die kleine Kürbisse gewählt, weil diese zum Schnitzen kinderfreundlicher sind", sagte Mitarbeiterin Manuela Huth. Sie betreute den Kürbisschnitzstand und schob die roten Boskopäpfel in den Backofen. Die gegarten Früchte konnten so oder mit Zimtzucker genossen werden.

Heike Pilz betreute den Quiz- und Geschicklichkeitsstand. Ihre kleinen Gäste, Mila (7) und Juri (4) aus Berlin, versuchten sich im richtigen Raten von Bäumen, den dazugehörigen Blättern und Früchten. Fürs richtige Erraten gab es einen kleinen Sachpreis.

"Wir machen zum dritten Mal Urlaub in Dabel, weil es uns dort gut gefällt. Im Freilichtmuseum sind wir das erste Mal und sind angetan vom dem was hier angeboten wird. Vor allem für Kinder ist es ganz toll", so Lilo Collm, Oma von Mila und Juri.

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