Sternberg : Müllproblem hört nicht auf

Gelbe Säcke stapeln sich an einer Stelle.
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Gelbe Säcke stapeln sich an einer Stelle.

An einige Mieter in der Karl-Marx-Straße wurden nun seitens der Vermieter Briefe verschickt.

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04. März 2014, 16:52 Uhr

Nachdem es nach der Einführung neuer Müll-Schleusen seitens der Sternberger Wohnungsbaugesellschaft (Stewo) und der Allgemeinen Wohnungsgenossenschaft Sternberg-Dabel-Brüel (AWG) in der Karl-Marx-Straße zu einem Müllproblem gekommen war (SVZ berichtete), hören die Schwierigkeiten nicht auf.

Nun verschickte die AWG Briefe an einige Mieter (Brief liegt der SVZ vor). In diesem wird kritisiert, dass in einzelnen Haushalten zu wenig Müll vorkomme, was bei der Auswertung des Containers festgestellt wurde. Weiterhin wird gefragt, wo der Restmüll entsorgt werde? Eine Anwohnerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, fühlt sich dadurch bedroht. „Ich habe das doch gar nicht gemacht! Ich wohne alleine, ich habe einfach nicht so viel Müll“, beklagt sie sich. Im Brief wird darauf hingewiesen, dass die Mieter ihre Abfälle in die bereitgestellten Restmüllbehälter entsorgen müssen und nirgendwo anders. Die verschmutzten gelben Säcke, Papier- und Biobehälter sowie der vor den Schleusen abgestellte Restmüll würden als Zusatzkosten für alle Mieter umgelegt werden.

„Der Container ist einfach immer voll. Ich habe mir extra teurere zehn Liter Tüten gekauft. Diese muss ich aber meistens in der 20-Liter-Schleuse entsorgen und damit abrechnen, weil die 10-Liter-Schleuse nur rot aufblinkt und sich nicht öffnen lässt. Aber ich stelle meinen Müll nicht neben den Container!“, ist die Mieterin unglücklich. Derweil stapeln sich immer mehr unabgeholte gelbe Säcke. Dazwischen liegen auch mit Restmüll befüllte Plastiktüten, die dort definitiv nicht hingehören.

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