Warin : Montag geht’s los mit dem Fischtreppenbau

Die Tage des alten maroden Wehrs an der Wariner Wassermühle sind endlich gezählt. Ab Montag geht es los mit dem Bau der Fischtreppe samt eines neuen Wehrs.
Die Tage des alten maroden Wehrs an der Wariner Wassermühle sind endlich gezählt. Ab Montag geht es los mit dem Bau der Fischtreppe samt eines neuen Wehrs.

Als erstes werden einige Bäume abgenommen und eine Baustraße errichtet.

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15. Februar 2014, 07:03 Uhr

Ab Montag geht’s los mit dem Millionen-Projekt Fischtreppe an der alten Wariner Wassermühle. „Die bauausführende Firma hat ab diesem Zeitpunkt eine Sperrung der B 192 beantragt“, erklärte Andrea Döring, die Geschäftsführerin des Wasser- und Bodenverbandes Obere Warnow mit Sitz in Warin. Sie ist die Auftraggeberin für den Bau, der laut Planung sagenhafte 1,35 Millionen Euro verschlingen wird. Ob es freilich bereits am Montag zur Ampelschaltung und damit zu Verkehrsbehinderungen auf der viel befahrenen Bundesstraße kommt, ist noch ungewiss. „Ich kenne den Bauablaufplan noch nicht“, erklärte Andreas Döring gestern.

Der Gehweg auf der Mühlenseite wird komplett gesperrt, das ist sicher. Als erstes werden, so Döring, „einige Bäume abgenommen und eine Baustraße errichtet“.

Die Firma „Colcrete - von Essen“ aus Ueckermünde, eine Filiale des gleichnamigen alteingesessenen Stammsitzes im niedersächsischen Rastede, hatte am 8. November 2013 den Zuschlag für das äußerst komplizierte Bauvorhaben bekommen. Weil für den Fischaufstieg zwischen Glammsee und Wariner See eine Differenz von rund drei Metern zu überwinden ist, wird die neben der Mühle beginnende drei Meter breite und 129,5 Meter lange Fischtreppe mit 38 Riegeln und 37 Becken versehen.


Info-Veranstaltung für die Bürger am Mittwoch


Am kommenden Mittwoch, 17 Uhr, stellen sich Andrea Döring sowie das Schweriner Planungsbüro Pöyry in einer Informationsveranstaltung im Versammlungsraum des Wariner Rathauses den Fragen der Bürger.

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