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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 19:56 Uhr

Brüel : Mittwochs wird’s jetzt sportlich

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Judith Hufnagel ist die neue Hausdame im Betreuten Wohnen in Brüel .

von
erstellt am 06.Jan.2015 | 23:31 Uhr

Hannelore Krüger hat in Brüel 25 Jahre lang aktiv Volkssolidaritäts-Geschichte mitgeschrieben. Sie war Klubleiterin, mit der Wende auch mal „Mädchen für alles“, wie sie sagt, hat im Seniorenhotel ihren Dienst versehen, als Pflegehilfskraft gearbeitet und in der Kindertagesstätte geholfen. Als 2005 dann das Betreute Wohnen in der Brüeler Schulstraße eröffnete, wurde Hannelore Krüger als Hausdame für die Bewohner schnell eine wichtige und lieb gewonnene Bezugsperson. „Ich bin ja selbst Brüelerin und viele kannte ich durch die Arbeit im Klub der Volkssolidarität“, sagt sie.

Nun, mit 63 Jahren, nutzt sie die Möglichkeit, nach 45 Arbeitsjahren in Rente gehen zu können – und kommt trotzdem noch fast täglich ins Betreute Wohnen zurück. „Ich bleibe dem Haus und den Bewohnern treu und kümmere mich um Arbeiten, die anfallen. Wie beispielsweise die Essensausgabe“, sagt sie.

Und auch die neue Hausdame Judith Hufnagel ist ihr keine Unbekannte. Beide Frauen kennen sich von ihrer Arbeit in der Sozialstation der Volkssolidarität, wo die 27-Jährige als Sachbearbeiterin tätig war. „Da waren wir dann Kolleginnen“, erinnert Hannelore Krüger. „Eineinhalb Jahre hatte ich sogar die Gästewohnung bezogen, während der Ausbildung“, sagt Judith Hufnagel. So habe sie dann zumindest vom Gesicht her schon alle Bewohner und natürlich auch das Haus selbst gekannt.

Seit zwei Jahren hat die 27-Jährige, die verheiratet ist und seit ihrem siebenten Lebensjahr in Brüel wohnt, die zusätzliche Qualifikation zur Betreuungskraft. Das ermöglicht ihr beispielsweise, den im Durchschnitt 75 bis 80 Jahre alten Frauen und Männern im Haus bei Gesellschaftsspielen zur Hand zugehen, sie beim Einkaufen zu begleiten oder mit ihnen Gedächtnistraining durchzuführen. Letzteres hat sie denn auch von ihrer Vorgängerin als wöchentliches Angebot im Haus übernommen. Mittwochs lädt sie die Bewohner jetzt zu einem sportlichen Vormittag ein, weil „ich mehr Schwung reinkriegen will“, begründet sie und dienstags gibt es einen Spielnachmittag. Ein- bis zweimal in der Woche bietet sie eine Sprechstunde an. „Ich möchte, dass sich alle hier wohlfühlen“, so Judith Hufnagel.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.  

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