zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

26. September 2017 | 04:10 Uhr

Warin : Mit Tatütata und Blaulicht

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Offizielle Übergabe der neuen Drehleiter des Feuerwehrfahrzeugs DL(A) K 23-12 auf dem Stadtempfang.

von
erstellt am 19.Feb.2017 | 21:00 Uhr

So viele Blauröcke auf einmal wie am Samstag sieht man nicht alle Tage. Dabei handelte es sich um keinen Großeinsatz, sondern „nur“ um die offizielle Übergabe der neuen Drehleiter des Feuerwehrfahrzeugs DL(A) K 23-12 an die Freiwillige Feuerwehr Warin auf dem Jahresempfang der Stadt Warin.

Doch unter Wehrleuten ist es guter Brauch: Wenn eine Wehr ein neues Einsatzfahrzeug erhält, kommt die Nachbarschaft zum Gratulieren. So waren die blauen Feuerwehr-Uniformen denn auch eindeutig in der Überzahl beim Empfang, der zudem auch noch im Gerätehaus der FFw Warin stattfand. Mehr Location geht wirklich nicht…

Letzteres ist freilich der Tatsache geschuldet, dass Warin derzeit noch über keine andere passende Stätte verfügt. Doch Abhilfe wird geschaffen, die alte Turnhalle gerade umgebaut. „Zur Stadthalle“, wie Bürgermeister Michael Ankermann auf dem Empfang verkündete. Nach „Festhalle“ und „Gemeinschaftshaus“ scheint „Stadthalle“ nun endgültig der neue Begriff für den künftigen Ort von Empfängen und Feierlichkeiten aller Art zu sein. Zu Pfingsten soll die Stadthalle mit „Kunst offen“ eingeweiht werden (SVZ berichtete).

Doch auch das Feuerwehrgerätehaus war weiß Gott mehr als nur eine Notlösung, wie der Empfang am Samstag bewies. Ja, diesmal gab es gar keinen besseren Ort. Mit Martinshorn und Blaulicht fuhr das neue Fahrzeug unter dem Beifall der Anwesenden in sein „Wohnzimmer ein“. Der Staatssekretär im Schweriner Innenministerium, Thomas Lenz, übergab den riesigen symbolischen Schlüssel an Wehrführer Timo Untrieser. Anschließend segnete Pastor Andreas Kunert das neue Fahrzeug, bevor die Gratulationsschar der Nachbarwehren aus Brüel, Sternberg, Jesendorf, Krassow und Bad Kleinen kein Ende zu nehmen schien.

NWM-Kreisbrandmeister Torsten Gromm überreichte die obligatorische Fürstenberg-Schale mit der Abbildung der alten Drehleiter.

Der Fuhrpark der Wariner Stützpunktwehr ist somit komplett. „In meiner Zeit werde ich wohl kein neues Auto mehr erleben“, meinte Untrieser, der mit Blick zum Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer süffisant lächelnd hinzufügte: „Unsere neue Drehleiter ist 1,5 Meter höher im Arbeitsbereich als die Sternberger. Tut mit leid…“.

Nach dem offiziellen Teil des Empfangs konnte, wer wollte, draußen mit dem stellvertretenden Wariner Wehrführer Stephan Buchs im Drehleiterkorb einen Blick aus 31 Metern Höhe auf die Stadt und das Umland werfen. Am Fahrzeug steuerte Maschinist Ingolf Bartz das Ganze. Senkrecht voll ausgefahren, erreicht die Drehleiter plus Korb 32,50 Meter. Da lud nicht nur Michael Ankermann seinen Sternberger Amtskollegen Armin Taubenheim zur Fahrt ein; auch Janinia Grabarcyk von Wariner Heimatverein genoss mit ihren kleinen Kindern die Höhenluft.

Derweil gönnte sich das Musikduo „Backbeat“ eine Pause an der frischen Luft. Fredy Schnellenkamp, heute in Brüel beheimatet, aber in Warin-Waldheim aufgewachsen, sowie die Warinerin Claudia Burmeister waren am Donnerstagnachmittag spontan eingesprungen, als der eigentlich vorgesehene Feuerwehr-Spielmannszug Neuburg/Kröpelin absagte. „Vier Flöten sind krank“, hieß es beim Anruf im Rathaus. Eine Stunde später war „Backbeat“ gebucht…

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen