Sternberg : Mit SuSa-Party in fünfte Jahreszeit

„Alle an die Nase gefasst und den „Amtseid“ abgelegt! Fotos: Traudel Leske
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„Alle an die Nase gefasst und den „Amtseid“ abgelegt!

Närrinnen und Narren feierten „Atemlos durch die Nacht, bis der neue Tag erwacht“. In diesem Sinne: Sternberg Ahoi!.

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08. November 2015, 17:29 Uhr

Verregnete SuSa-Party am Sonnabend auf dem Sternberger Marktplatz. Und wer es noch nicht weiß: SuSa  ausgesprochen  heißt von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. So erklärte es der Präsi des SCC, Jan Markowski. Doch wenn auch der Regen stärker wurde – die Partygäste ließen trotzdem alle Fünfe grade sein. Schon, bevor die Feier  gerade richtig begonnen hatte, sang der fünfjährige Kalle Viehmeyer auf der nassen Tanzfläche aus voller Kehle „Atemlos durch die Nacht…“. Und gab auch gleich noch  einen Tanz zum Besten. Es dauerte auch gar nicht lange, da erklang  mit ihm ein vielstimmiger Chor aus vielen Kehlen und die Tanzfläche wurde  erstürmt. So feierte Sternberg und Umgebung in die fünfte Jahreszeit – den Karneval –  hinein. Sternberg Ahoi!

Begonnen hatte alles mit einem Fackelumzug, der auch schon von Regenschirmen begleitet wurde.  Vom Wall aus ging es  in die Kleine Belower Furt, dann in die Luckower Straße bis hin zum Markt. Dort wurden dann alle anwesenden Närrinnen und Narren vom Präsidenten des SCC, Jan Markowski, höchstpersönlich begrüßt. An seiner Seite wie stets Zeremonienmeister Ecky  Meyer. Die beiden  in ihrer schmucken Uniform sorgten wieder für ordentlich Stimmung in Wort und Gesang; unterstützt vom neuen DJ Gunnar aus Wismar.

Und dann marschierte der gesamte Elferrat auf und legte auf der Tribüne den „Amtseid“ ab. „Fasst euch alle rechts und links an die Nase!“ So die Aufforderung der beiden oben Genannten an das „Hohe  Gremium“ des SCC. Und dann gelobten sie, stets viel Hunger und Durst zu haben und einfach alles zu schwören. Bekräftigt wurde dieser Eid mit dem traditionellen Karnevalsschlager, einst kreiert vom Sternberger „Bomber“ Gerhard Müller. „In Sternberg geht jetzt der Fasching los. Wir feiern ihn, das ist famos“, so die Schunkelmelodie. Und als Abgesang dann das „Versprechen“: „Wir brauchen keinen Alkohol, mit Schnaps fühl’n wir uns genauso wohl!“ Damit sprachen sie den Närrinnen und Narren aus Sternberg wohl aus dem Herzen.

Doch was wäre eine Sternberger SuSa-Party ohne ein Programm für Auge und Ohr? Es waren die Funkengarde, die Super-Kids und die Feuersternchen des SCC, die die Dunkelheit des Tages erstrahlen ließen. Gezeigt wurden  Teile aus dem neuen Programm des SCC, das am 14. November im Seehotel Premiere hat. Da flatterten Röcke, da flogen lange Beine in die Luft und Hüften kreisten. Auch das Tanzmariechen des SCC, Nathalie, legte einen gekonnten Auftritt auf die regennassen Bretter hin, die für sie in der Faschingszeit die Welt bedeuten. Ursprünglich war auf der SuSa    auch die Vorstellung des neuen Prinzenpaares  angekündigt. Doch leider hatten die neuen Majestäten keine Zeit. Aber ihre Namen waren zu erfahren: Alexandra I. und Oliver I. Gut bürgerlich als das Ehepaar Borat bekannt. Das Motto des  Karnevals blieb noch geheim. Nur so viel: Es ist in den 70er-Jahren angesiedelt.

Etwas abseits von der Tribüne hatten Narren des SCC einen überdachten Stand aufgebaut, wo sie unter anderem Glühwein ausschenkten. Und auch Zuckerwatte sowie Leuchtstäbe  in vielen Varianten gab es zu kaufen. Kilian, Colin und   Nico meinten ganz begeistert: „Das macht heute richtig Spaß. Hier können wir wieder mal ganz fröhlich rumtoben.“ Deren Eltern waren der gleichen Meinung.

Ja, Sternbergs Narren verstehen schon zu feiern. Eben „Atemlos durch die Nacht …“

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