Wendorf : Mit ruhiger Hand zum Ziel

Beim Handgolf war Treffsicherheit gefragt, eine von fünf Stationen im Parcours beim Feuerwehrfest.
Beim Handgolf war Treffsicherheit gefragt, eine von fünf Stationen im Parcours beim Feuerwehrfest.

Beim Stationsbetrieb hatten die Jüngsten ihren Spaß

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14. Mai 2018, 08:00 Uhr

Wenn die Feuerwehr in Wendorf einlädt, gehört Günter Schöhß gern zu den Gästen. Der 82-Jährige ist Feuerwehrmann. „Das war ich schon, als ich in Jülchendorf gewohnt habe. Da mussten wir beim Einsatz noch mit vier Mann eine Kolbenpumpe bedienen. Waren Pferde da, haben die sie gezogen, wenn nicht, wir“, erzählt er beim Tag der offenen Tür der Wendorfer Feuerwehr am vergangenen Sonnabend.

Als er 1958 nach Wendorf umzog, war klar, dass er auch dort seinen Dienst in der Wehr versehen wird. „Ich habe 54 Jahre in Wendorf gewohnt, 2015 sind meine Frau und ich dann altersbedingt nach Sternberg gezogen. Dort wohnt auch unser Sohn“, sagt er. Die Verbindung zu den ehemaligen Kameraden bleibe natürlich erhalten, auch wenn er jetzt in der Sternberger Feuerwehr Ehrenmitglied ist und dort zu den regelmäßigen Treffen der Feuerwehrsenioren gehe.

Während für die Älteren auf dem Fest viel Gelegenheit zum Erzählen und Zuschauen war, konnten sich die Jüngsten in einem Stationsbetrieb mit Ringzielwurf, Sackhüpfen, Eierlauf, Feuerwehrquiz und Handgolf messen oder mit der Feuerwehr fahren. Zudem überraschten die sieben Mitglieder der Jugendwehr um Jugendwartin Chantal Michaelis mit einer kleinen Vorführung.

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