zur Navigation springen

Sternberg : Mit Rücklagen ausgeglichenen Haushalt gerettet

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Hebesätze für Steuern liegen in Sternberg im Landesdurchschnitt und bleiben deshalb 2016 unverändert. Das Minus im Finanzhaushalt verringert sich leicht durch die etwas geringere Kreisumlage gegenüber der Planung.

svz.de von
erstellt am 17.Dez.2015 | 16:14 Uhr

Im Unterschied zu Warin geht Sternberg mit einem von der Stadtvertretung beschlossenen Haushalt in das neue Jahr. Ausgeglichen ist er allerdings nur durch den Zugriff auf Rücklagen aus den Vorjahren. Beim Finanzhaushalt, der die liquiden Mittel für das laufende Jahr umfasst, sind es 107 400 Euro. Dieses Minus wird sich leicht verringern, da der Kreistag Ludwigslust-Parchim einen Tag nach der Sitzung der Stadtvertretung die Kreisumlage weniger angehoben hat als befürchtet und von der Verwaltung angestrebt (wir berichteten). Der Anstieg auf 44,4 statt 44,8 Prozent bedeutet für Sternberg, etwa 13 000 Euro weniger zahlen zu müssen, erklärte Kämmerer Reinhard Dally auf SVZ-Anfrage. Mit knapp 1,45 Millionen Euro bleibt dennoch ein stattlicher Betrag. Alle Gemeinden im Amt Sternberger Seenlandschaft werden zusammen mit 38 000 Euro weniger zur Kasse gebeten, als Gesamtsumme bleiben 4,285 Millionen Euro.

Zurück zu Sternberg: Bürgermeister Jochen Quandt betonte, die Entnahme aus Rücklagen sei„keine dauerhafte Lösung“, da die Mittel für künftige Aufgaben benötigt würden, wie die Sanierung von Brücken und des Heimatmuseums sowie für freiwillige Leistungen. CDU-Fraktionsvorsitzender Armin Taubenheim sagte, die Stadt müsse „daher verstärkt die Entwicklung der Hebesätze beobachten“. Diese liegen unverändert im Landesdurchschnitt (Grundsteuer A: 300, Grundsteuer B: 375, Gewerbesteuer: 335). Fallen sie darunter, steigt in der Folge die Kreisumlage und verringern sich die Schlüsselzuweisungen. 2016 erhält Sternberg aus Steuereinnahmen und Finanzzuweisungen 117 100 Euro weniger als 2015.

Wichtigste Investitionen im neuen Jahr sind die weitere Städtebauförderung, der Neubau eines Spielplatzes in Groß Görnow, Ersatzbeschaffung von Technik für den Bauhof sowie eines Rüstwagens für die freiwillige Feuerwehr und die Sanierung der Fußgängerbrücke über die Warnow, beide Letztgenannte nur mit Fördermitteln. Die Vereinsarbeit wird wie 2015 unterstützt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen