Neukloster : Mit Rettungsboot über den See

Warins Wehrführer Timo Untrieser (2.v.r.) holt mit dem Rettungsboot hier die Jungs von Zurow II am Badestrand Neukloster ab… Fotos: Roland Güttler
1 von 2
Warins Wehrführer Timo Untrieser (2.v.r.) holt mit dem Rettungsboot hier die Jungs von Zurow II am Badestrand Neukloster ab… Fotos: Roland Güttler

Gelungene(r) Überraschung und Höhepunkt für die 94 Mädchen und Jungen beim Amtsausscheid der Jugendfeuerwehren in Neukloster.

23-11371790_23-66107974_1416392433.JPG von
21. Juni 2017, 04:44 Uhr

Die Stätte für den Amtsausscheid der Jugendfeuerwehren im Amt Neukloster-Warin ist seit Jahren dieselbe: der alte Sportplatz Neukloster – auf dem ersten Blick etwas versteckt hinter der neuen Sporthalle der Klosterstadt gelegen. Und auch das gemeinsame Zeltlager ist längst usus.

Diesmal hatten sich die Organisatoren um den stellvertretenden Amtswehrführer und somit zugleich Amtsjugendwart, dem Krassower Wehrführer Rainer Müller, ein zusätzliches Bonbon für die 94 Mädchen und Jungen einfallen lassen. Die 15 Teams von den Wehren aus Neukloster, Warin, Jesendorf, Zurow, Krassow, Glasin und Züsow wurden während ihrer acht Stationen von zwei Rettungsbooten über den Neuklostersee gesetzt. Eines steuerte Warins Wehrführer Timo Untrieser und das andere Jean Hammerich, Hauptlöschmeister der gastgebenden Neuklosteraner Wehr. „Den Wariner Kameraden lasse ich heute mal mit seinem Boot auf unseren See, aber nur für den einen Tag“, meinte Hammerich scherzhaft. Im Ernstfall hilft man sich natürlich gegenseitig. So war der Neuklosteraner auch schon mal auf dem Großen Wariner See im Einsatz.

Beim Amtsausscheid wurde die Seefahrt die Überraschung schlechthin. „Viele sind in ihrem Leben noch nie Boot gefahren“, bemerkte Rainer Müller gegenüber SVZ. So wie die achtjährige Mercedes aus Fahren im Team von Zurow II. „Das war toll“, meinte das blonde Mädchen mit dem langen Zopf, den der stellvertretende Zurower Jugendwart Andreas Hunger zwischendurch mal schnell neu flocht. Hunger: „Auch das muss man können.“ Bei Jugendwarten ist Vielseitigkeit gefragt – gerade bei den Jüngsten, die Jugendfeuerwehr geht von acht bis 18. Eine Hälfte von Zurow II stieg ins Wariner Boot, die andere fuhr mit Jean Hammerich hinterher. Einige Extraschleifen auf dem See und die Schaukelei über die erzeugten Wellen – das fetzte.

Jugendfeuerwehr soll vor allem eines: Spaß machen. „Wir haben aktuell wirklich viele kleine Kinder dabei, die sind besonders ehrgeizig. Und wir wünschen uns, dass ein Teil später dann als Aktive gewonnen werden kann“, so Müller.

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen