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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. August 2017 | 17:54 Uhr

Klein Labenz : Mit Malerpinsel und Spaß dabei

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Beim Frühjahrsputz am Sonnabend wurde der Badestrand in Klein Labenz für die neue Saison hergerichtet.

In der komplett weiblichen Runde ist Meggin Koch mit ihren acht Jahren die Jüngste. Den Farbpinsel kann auch sie schwingen, sind sich alle einig, und dem Mädchen macht es Spaß. Die Sitzgruppen und Bänke am Badestrand in Klein Labenz bekommen neue Farbe, damit sie nicht nur besser aussehen, sondern auch länger halten.

„Im Sommer sind wir zum Baden immer hier“, sagt Meggins Mutter Mandy Koch. Sie sei in Klein Labenz aufgewachsen, jetzt wohne die kleine Familie in Warin. Lebensgefährte Denny Thielke sei „ursprünglich aus Pennewitt“. Die Beiden würden sogar daran denken, nach Klein Labenz zu ziehen, wenn sich passendes finde, erzählt die junge Frau. Zumal sie weiter mit dem Dorf verwachsen sei; und der See tue sein übriges. „Wieder dicht am Wasser, das wär’s“, sagt Mandy Koch. „Hier ist es ruhig, man kennt jeden.“

Als die braune Sitzgruppe fast fertig gestrichen ist, kommen Denny Thielke und Steffen Rexin mit Pkw und Anhänger. Sie laden das Totholz auf, das vorher von der Firma Möller aus Weiße Krug im Auftrag der Stadt heraus geschnitten worden ist und nun an der Seite liegt. Sonst sind die beiden Männer zuweilen zum Angeln hier. Sie gehören dem Sportanglerverein 90 Warin, fahren aber gern nach Klein Labenz, um ihrem Hobby nachzugehen.

Hans-Jürgen Zutz, der den Kiosk am Badestrand bewirtschaftet, ist froh, dass die Bäume gleich an der Liegewiese nun fachgerecht ausgeschnitten sind. Die Firma habe einen Steiger dabei gehabt. „Das hat perfekt geklappt, ein Dank an die Stadt“, so Zutz. Nur mit Leiter und etwa nebenbei ohne Fachkenntnis wäre das gar nicht möglich gewesen. „Und es war höchste Zeit, dass das Totholz heraus kommt“, hätten die Leute von der Firma gemeint. Schließlich müsse nicht erst durch starken Wind ein Ast abbrechen und womöglich jemandem auf den Kopf fallen. In der Badesaison seien viele Kinder hier am Groß Labenzer See, der mit seinem klaren Wasser punkte und Gäste von weit über die Region hinaus anziehe.

Baumpflegearbeiten habe Warin jedes Jahr im Haushalt eingeplant. „Diesmal waren wir mal an der Reihe“, freut sich Zutz, der ehrenamtlich in der Stadtvertretung mitarbeitet. Jetzt könne, was die Gefahr durch Bäume betreffe, nichts passieren. Und einer davon, der nicht den besten Anblick biete und schon zur Diskussion gestanden habe, herunter genommen zu werden, bekomme noch eine Chance und bleibe stehen. Die Firma habe „versucht, ihn gesund zu schneiden“. Ob mit Erfolg, müsse sich erst zeigen, sagt Zutz skeptisch.

Zum Arbeitseinsatz kämen nachher sicher noch mehr Leute. Spielplatz und Volleyballfeld sollen hergerichtet werden. Im Internet habe er als Beginn 10 Uhr angegeben, eine Stunde später als in der SVZ. „War mein Fehler“, sagt Zutz. Zum Abschluss spendiere er Bratwurst, für die Kinder Pommes und Cola. Und am 1. Mai soll die Saison am Badestrand starten. Hoffentlich ändert sich das Wetter bis dahin.

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erstellt am 24.Apr.2017 | 12:00 Uhr

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