Familiensport in Sternberg : Mit Laufrädern auf der Rennbahn

Nach einer Eingewöhnungsrunde gab die grüne Flagge den Start für das Laufradrennen frei, die schwarz-weiße Zielflagge ist auch schon in Position gebracht.  Fotos: Rüdiger Rump
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Nach einer Eingewöhnungsrunde gab die grüne Flagge den Start für das Laufradrennen frei, die schwarz-weiße Zielflagge ist auch schon in Position gebracht. Fotos: Rüdiger Rump

Beim 38. ADAC Motocross-Rennen des MC Sternberg gab es einen Teilnehmerrekord bei den Kleinsten zu verzeichnen.

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12. Juni 2017, 05:00 Uhr

Die ersten Sieger beim 38. ADAC Motocross-Rennen des MC Sternberg standen fest, bevor um 13 Uhr der erste scharfe Start freigegeben wurde. Denn auf der vor gut zwei Jahren eigens angelegten Kinderstrecke hatten 18 Mädchen und Jungen zwischen zwei und fünf Jahren – Teilnehmerrekord! – mit ihren Laufrädern eine Runde absolviert. Da ging es weder um vordere Plätze noch um Wertungspunkte, sondern einfach um Spaß.

Die Verantwortlichen des MC Sternberg hatten dieses „Sonderrennen“ eingeführt, als die eigenen Kinder in dem Alter dafür waren. Aus dem sind diese zwar längst herausgewachsen, doch der Wettbewerb für die jüngsten Rennfahrer blieb. Vereinschef Andreas Ecken und Nico Bestmann haben weiter ihre helle Freude daran. Ersterer hängte den Kindern nach dem Rennen auch die Medaillen um – jeder Teilnehmer erhielt eine und dazu ein T-Shirt. Motocross sei Familiensport, so die Devise beim MC Sternberg, ob Fahrer aus der Seniorenklasse, Betreuer oder Techniker, viele kämen mit Kind und Kegel. Und für die Zuschauer, die bereits das Training auf der Rennbahn „Am Schafschuppen“ verfolgten, war diese originelle Einlage eine unterhaltsame Überbrückung. Eine Rangfolge gab es nicht, doch sonst war alles wie bei den Großen. Helmut Czepa, seit 27 Jahren technischer Kommissar, überprüfte die Laufräder und Helme der Kinder, bevor er sein Okay für den Start gab. Das holte Bahnsprecher Horst Kaiser auch von den beiden Ärzten an der Bahn ein und rief dann die Kleinen mit Namen und Startnummer auf. Er mache das mit den Kindern sehr gern, so Kaiser.

Für die folgenden Wertungsläufe hatte das Team vom MC Sternberg wieder umsichtig und engagiert alle Vorkehrungen getroffen. „Wir haben die Bahn schon Freitag und Sonnabend mit Unterstützung von Gut Kobrow gewässert, damit wir sie heute richtig präparieren können“ erklärt Nico Bestmann. „Aber besser so, als wenn wir zu viel Wasser von oben und dadurch Schlamm auf der Bahn hätten.“ Nachdem zwischen Training und Rennen Wasserwagen und Schlepptechnik unterwegs waren, fanden die Fahrer beste Bedingungen vor; lediglich die Hitze machte ihnen wie den Zuschauern mehr zu schaffen, als ihnen lieb war. Ausführlicher Rennbericht
am Dienstag im Lokalsport

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